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stern-DISKUTHEK: Junge Unternehmer diskutieren: Was steckt wirklich hinter dem Startup-Hype?

Startups locken mit dem Gefühl von Freiheit und der Möglichkeit, gutes Geld zu verdienen. Aber wie frei ist das Leben im Startup wirklich? In der DISKUTHEK gehen vier junge Gründer den gängigen Klischees auf den Grund. 

Kickern im Büro, gemeinsame Drinks nach Feierabend, coole Projekte und schneller Reichtum  – so in etwa stellen sich viele Menschen das Arbeiten in einem Startup vor. Aber was ist dran an diesen Klischees? In der neuen DISKUTHEK-Folge blicken wir hinter die Fassade und fragen Menschen, die selbst Startups gegründet haben. Dabei sind die Vorsitzende vom Deutschen Startup-Verband und "Civey"-Mitgründerin Janina Mütze, "Luicella’s Ice Cream"- Gesellschafter Markus Deibler, Co-Gründerin von "Kleiderei" Pola Fendel und "Absolute Reality"-Geschäftsführer Oliver Rößling.

"Hätte ich gewusst, was da auf mich zukommt, ich hätte es mir im Leben nicht zugetraut.", sagt Janina Mütze und macht schnell klar, dass das Startup-Leben harte Arbeit ist. In diesem Punkt sind sich alle vier einig. Auch Markus Deibler ist täglich mindestens zehn Stunden im Büro. Um Reichtum ging es beiden nicht. Als Profi-Schwimmer wäre Deibler nach seinem WM-Gold im Jahr 2014 wahrscheinlich deutlich schneller ans "große Geld" gekommen. Aber er wollte lieber Unternehmer sein und Eis verkaufen. 

Startup-Gründer streiten in der DISKUTHEK

Ob es für Frauen besonders schwer ist, zu gründen, darüber herrscht in der Runde Dissens. Für Frauen sei jetzt "die beste Zeit," meint Oliver Rößling. Er sagt aber auch, dass Männer bessere Hochstapler seien und ihnen das Pitchen oft leichter fiele. Das sieht Pola Fendel anders: "Ich bin die beste Hochstaplerin der Welt", sagt sie. Doch genau das käme bei männlichen Investoren nicht gut an. Männer seien oft von einem selbstbewussten Auftreten seitens einer Frau abgeschreckt. Fendel weiß sehr genau, wie es ist, von Investoren abhängig zu sein – und wie schwer es gerade für Frauen sein kann, sich durchzusetzen und Geld für ein Startup zu bekommen. Sie selbst musste mit ihrem Startup "Kleiderei" nämlich Insolvenz anmelden. 

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sve