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Migration Deutsches Einwanderungsmuseum geplant


"Ein Museum für Vergangenheit und Zukunft" soll es werden - ein Kölner Verein plant ein deutsches Einwanderungsmuseum. Die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth unterstützt das Projekt.

Deutschland soll ein zentrales Migrationsmuseum bekommen. Dies solle nicht nur ein Geschichtsmuseum werden, sondern "ein Museum für Vergangenheit und Zukunft", sagte die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth als Schirmherrin des Projekts am Montag in Köln.

Der nordrhein-westfälische Integrationsminister Guntram Schneider (SPD) bezeichnete ein solches Museum als "überfällig". Das Museum gehöre nach Nordrhein-Westfalen, weil dies seit jeher das Einwanderungsland Nummer 1 sei. In Köln reiche die Einwanderungsgeschichte sogar 2000 Jahre zurück. Eine Entscheidung über den Standort ist aber noch nicht gefallen.

70.000 Objekte gesammelt

Zunächst soll nun in einer Studie geprüft werden, wie sich das Museum verwirklichen lassen könnte. Den Grundstock würden die Bestände des Kölner Vereins "Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland" (DOMiD) bilden. Der 1990 gegründete Verein hat in den vergangenen 25 Jahren mehr als 70.000 Objekte, Dokumente und Interviews zur Migrationsgeschichte gesammelt.

las/DPA DPA

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