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Ausstellung in den Deichtorhallen Hamburg: Krieg, Kriminalität, Klimawandel – Fotograf Paolo Pellegrin blickt in den Abgrund

Fotograf Paolo Pellegrin widmet sich Schicksalen, die die menschliche Natur aufs Äußerste gefährden: Krieg, Kriminalität, Klimawandel. Seine eindringlichen Bilder sind jetzt in einer Ausstellung in Hamburg zu sehen.

Ein tätowierter Mann mit einem nächtlichen Tattoomotiv auf dem Bauch

Ein tätowierter Mann. Rochester, NY. USA 2012
Rochester im Bundesstaat New York war bis in die 1960er Jahre eine prosperierende Stadt, die vom Wohlstand des ansässigen Filmherstellers Kodak profitierte. Seit dem wirtschaftlichen Wandel und dem Niedergang der Industrie ist davon nichts mehr zu spüren: Im Nordosten herrschen Gewalt, Drogen und Armut und die Menschen haben keine Arbeit. Die Stadt hat eine extrem hohe Mordrate. Paolo Pellegrin war 2012 vor Ort.

Als Dokumentar- und Kriegsfotograf hat sich Paolo Pellegrin weltweit einen Namen gemacht. Schon seit 18 Jahren ist der 1964 geborene Italiener Mitglied der weltweit renommierten Fotoagentur Magnum Photos, für seine Arbeit wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Bis zum 1. März ist die Ausstellung "Paolo Pellegrin – Un'Antologia" im Haus der Photographie der Deichtorhallen Hamburg zu sehen.

Sie zeigt Pellegrins Auseinandersetzung seit 1987 mit Gewalt, Krieg, Konflikt und menschlichen Schicksalen. Für ihn war Reportage-Fotografie stets mehr als nur ein Medium der täglichen Nachrichtenberichterstattung. Pellegrin nähert sich in seinen Bildern stets der menschlichen Natur und den manchmal widrigen Lebensumständen, denen sie ausgeliefert ist.

Paolo Pellegrin bringt fremde Schicksale näher

Seine Arbeit bekommt deshalb oft das Etikett "concerned journalism", also "besorgter Journalismus". Als Hauptthemen verfolgt der Italiener städtische Armut, Epidemien, Natur- oder Umweltkatastrophen und kriegerische Konflikte, die Farbe Schwarz dominiert in vielen seiner Fotografien. Pellegrin wird mit seinen Bildern zum Zeugen von Elend und Widerstandskraft, er bringt weit entfernte, oft auch abstrakte Schicksale eindringlich in den Alltag – seien es Krieg, Flucht oder der Klimawandel.

"Eugene Smith hat mal gesagt: Die Fotografie hat eine leise Stimme. Aber es gibt Momente in der Geschichte, in denen diese leise Stimme zusammen mit anderen Stimmen, von anderen Fotografen, Filmemachern und Journalisten, eine kritische Masse erreicht und so in den öffentlichen Diskurs einfließt", fasst Paolo Pellegrin sein Selbstverständnis zusammen.

Erstmals wurde die von dem renommierten Kunsthistoriker Germano Calent kuratierte Ausstellung im Maxxi in Rom gezeigt. In Hamburg wurde die Ausstellung durch zusätzliche Werke erweitert, insgesamt sind in den Deichtorhallen 200 Werke Pellegrins zu sehen.

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.