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Zum 128. Geburtstag: Google erinnert an Dadaistin Hannah Höch

Auf der Startseite von Google sucht man heute vergeblich nach dem Schriftzug der Suchmaschine. Stattdessen sieht man sich Hannah Höch gegenüber. Das Doodle ehrt die Künstlerin anlässlich ihres Geburtstags.

Anlässlich ihres 128. Geburtstags erhält Hannah Höch ein eigenes Google Doodle

Anlässlich ihres 128. Geburtstags erhält Hannah Höch ein eigenes Google Doodle

Hannah Höch hätte heute ihren 128. Geburtstag gefeiert. Anlässlich ihres Ehrentags widmet ihr ein Doodle. Die Künstlerin des Dadaismus gilt als Erfinderin der stilistischen Fotomontage.

1889 in geboren, zeigte Höch früh Interesse an der Kunst und nahm schließlich ein Kunststudium auf, welches sie aufgrund des Ersten Weltkriegs jedoch abbrechen musste. Dennoch konnte sie sich als Malerin, Grafikerin und Collagenkünstlerin einen Namen machen. Sie war die einzige Frau der Berliner Dada-Bewegung.

Patrick Bremer gestaltete Google Doodle

Das aktuelle Google Doodle ist stark an die Kunst Höchs angelehnt. Der Künstler Patrick Bremer griff für seinen Entwurf unter anderem auf die Fotomontage zurück. Gegenüber der "Welt" sagte er stolz: „Mit diesem Projekt bin ich ganz in die Welt von Hannah Höch eingetaucht, es war faszinierend, sich ganz mit ihrer Dadavision der Welt zu umgeben.“

Höch, die eigentlich Anna Therese Johanne Höch hieß, verbrachte den Großteil ihres Lebens in Berlin. Auch nachdem ihre Kunst von den Nationalsozialisten als "entartet" eingestuft wurde, verließ sie die Stadt nicht. Stattdessen lebte sie zurückgezogen im Stadtteil Heiligensee und bewachte "eine Enklave moderner Kunst mitten im braunen Sumpfsinn", wie "Spiegel Online" schreibt.

Am 31. Mai 1978 verstarb die Dadaistin im Alter von 88 Jahren. Sie wurde auf dem Friedhof Heiligensee beigesetzt. 

Google ehrt in seinen Doodles immer wieder starke Frauen und Pionierinnen wie:

fri
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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo