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Google Doodle: Bessie Coleman war die erste schwarze Frau, die Fliegen lernte

Mit Fliegerkappe und eisernem Willen wurde sie zum Vorbild einer Generation: Bessie Coleman wäre heute 125 Jahre alt geworden. Das heutige Google Doodle widmet sich der ersten afroamerikanischen Pilotin und lässt auf das Leben einer außergewöhnlichen Frau blicken.

Bessie Colemann im Alter von 24 Jahren nach ihrer Pilotenausbildung. Google ehrt die junge Pionierin mit einem Google Doodle.

Bessie Coleman erkämpfte sich den Weg zur Pilotenausbildung und wurde zum Vorbild vieler Afroamerikaner in Amerika. Zu ihrem 125. Geburtstag wird sie mit einem Google Doodle geehrt.

Das Google Doodle bezeichnet die grafische Umgestaltung des Google-Logos auf der Startseite der Suchmaschine. Auf diese Weise werden immer wieder große Persönlichkeiten geehrt. An diesem Donnerstag zeigt der Tech-Gigant ein Bild der amerikanischen Flugpionierin Bessie Coleman anlässlich ihres 125. Geburtstags - und nutzt die Reichweite des Unternehmens für die Anerkennung einer fast vergessenen Frau.

Das Google Doodle des heutigen Tages zeigt eine Grafik der afroamerkanischen Flugpionierin Bessie Coleman

Mit dem Google Doodle wird heute die Flugpionierin Bessie Coleman geehrt

Google Doodle für erste schwarze Pilotin

Bessie Coleman wurde am 26. Januar 1892 in Texas geboren. Als sie heranwuchs, war die Luftfahrt noch etwas für Helden: Ausnahmslos weiße Männer schraubten sich in fragilen Kisten in atemberaubende Höhen und ließen die breite Bevölkerung staunend am Boden.

Bessie Colemans Leben begann fernab dieser Träume im amerikanischen Süden, der von brutaler Rassentrennung dominiert wurde. Auf einer Baumwollfarm lebte sie mit ihren Eltern und zwölf Geschwistern, half ihrer Mutter bei der Hausarbeit und besuchte eine der ärmlichen Schulen für schwarze Kinder. Schon früh erkannte man ihr Talent für Mathematik.

Im Zuge der "großen Wanderung", die tausende Afroamerikaner in die großen Städte des Nordens zog, ging Bessie Coleman nach Chicago. Sie arbeitete in einem Friseursalon und hörte die heroischen Geschichten der Luftfahrt. Es war der Beginn eines großen Traums. 

Amerikas Flugschulen ließen Coleman nicht fliegen

Um das Fliegen zu lernen, bewarb sich Coleman an sämtlichen Flugschulen des Landes, doch als schwarze Frau stand sie überall vor verschlossenen Türen. Erst mit der Unterstützung von Robert S. Abbott, dem Herausgeber einer bekannten afroamerikanschen Wochenzeitung, lernte Bessie Coleman französisch und reiste schließlich 1920 nach Frankreich, um dort ihre Pilotenausbildung zu absolvieren. 

Als sie zehn Monate später in New York vom Ozeandampfer Manchuria stieg, war sie bereits eine Sensation. "Wissen Sie, dass Sie gar nicht gelebt haben, wenn Sie noch nie geflogen sind?" fragt sie die am Kai wartenden Reporter.

Eine Frau mit einer Mission

"Brave Bessie" kehrte in ihr Heimatland zurück um als Schaufliegerin zu arbeiten. Als erste afroamerikanische Pilotin wurde sie zu einem Vorbild der schwarzen Bevölkerung: "Ich will den Neger für das Fliegen interessieren und so auf die Weise, für die ich am besten gerüstet bin, zum Aufstieg der farbigen Rasse beitragen."

Bessie Coleman war der Inbegriff von Moderne, Technik und Zukunft, von der Loslösung der afroamerikanischen Bevölkerung aus den Zwängen der Rassentrennung. Auf Jahrmärkten und Flugschauen erstaunte sie das Publikum mit tollkühnen Kunststücken und zeigte, dass Hautfarbe und Herkunft nichts darüber aussagen, zu was wir fähig sind.

Mit gerade einmal 24 Jahren hatte sie ihren Traum vom Fliegen verwirklicht. Von der Baumwollfarm in den Friseursalon nach Chicago, weiter nach Frankreich und zurück in die Heimat. Der Weg von Bessie Coleman war ein harter, aber sie wollte noch weiter. Jede schwarze Frau und jeder schwarze Mann sollte das Fliegen lernen können, ihr Ziel war die Gründung einer amerikanischen Flugschule für Afroamerikaner.

Plötzlicher Tod und Fortbestand eines Traums

Doch das Leben der Bessie Coleman nahm ein plötzliches Ende. Im Frühjahr 1926 bereitete sie sich zusammen mit ihrem Mechaniker und PR-Agenten William Wills, der am Steuer saß, auf eine Flugshow vor. Weil Colemann für den darauffolgenden Tag einen Fallschirmsprung plante, verzichtete sie auf den Sicherheitsgurt, lehnte sich aus dem Cockpit und begutachtete das Terrain.

Als Wills einen Sturzflug durchführte, gelang es ihm nicht, das Flugzeug wieder in die horizontale Lage zu bringen. Stattdessen geriet das Flugzeug ins Trudeln und stürzte ab. Etwa 600 Meter über dem Boden wurde Bessie Coleman aus dem Cockpit geschleudert und starb beim Aufprall. Das Flugzeug ging nach dem Absturz in Flammen auf und beendete auch das Leben von William Wills. Wie eine spätere Untersuchung des Wracks ergab, war wohl ein eingeklemmter Schraubenschlüssel in der Steuerungsmechanik Auslöser des Absturzes.

In Gedenken an die Flugpionierin Bessie Coleman wurden in den Folgejahren zahlreiche Flugschulen für Afroamerikaner gegründet. 1931 flog eine Gruppe schwarzer Piloten erstmals zu ihren Ehren über das Grab auf dem Lincoln-Friedhof in Chicago. Die Tradition wurde alljährlich fortgesetzt.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.