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Halbfinale im Eurovision Song Contest: Das ESC-Finale ist komplett

In Düsseldorf ist das zweite Halbfinale des ESC über die Bühne gegangen, weitere zehn Starter haben sich für Samstag qualifiziert - das Teilnehmerfeld für das große Finale ist damit komplett.

Das Grand-Prix-Finale ist komplett: Im zweiten Eurovision-Halbfinale haben sich am Donnerstagabend die letzten zehn Länder für die große Endausscheidung qualifiziert: Österreich, Estland, Rumänien, Moldau, Bosnien-Herzegowina, Ukraine, Slowenien, Schweden sowie die Mit-Favoriten Irland und Dänemark sind dabei, wenn es am Samstag in Düsseldorf um den Sieg beim Eurovision Song Contest 2011 geht. Bereits am Dienstag hatten beim ersten Semifinale zehn Nationen das Ticket für das Finale gelöst.

Die Entscheidung brachte ein paar Überraschungen. So hatte Estland kaum jemand im Finale gesehen, auch Österreich galt nach drei Jahren Pause als Wackelkandidat, mit der Ukraine war ebenfalls nicht unbedingt gerechnet worden. Für die größte Enttäuschung dürfte bei vielen das Ausscheiden von Dana International aus Israel gesorgt haben. Die Transsexuelle hatte den Wettbewerb 1998 gewonnen und war danach zum weltweiten Star geworden. Ebenfalls eine große Enttäuschung dürfte in den Niederlanden herrschen, die es erneut nicht ins Finale geschafft haben.

Rekordteilnahme beim ESC

Am Samstag schlägt dann auch die Stunde der Wahrheit für Lena: Die Grand-Prix-Siegerin von 2010 darf mit der Startnummer 16 ihre Mission Titelverteidigung in Angriff nehmen. Es ist nach den Proben der erste Auftritt der 19-Jährigen auf der Düsseldorfer Eurovision-Bühne, denn Deutschland gehört wie Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien zu den sogenannten Big Five, die automatisch für das Finale qualifiziert sind.

Insgesamt waren in diesem Jahr 43 Länder beim ESC angetreten, nur einmal in der 55-jährigen Geschichte des Komponistenwettbewerbs gab es genauso viele. Im ersten Halbfinale am Dienstag hatten sich Serbien, Litauen, Griechenland, Aserbaidschan, Georgien, die Schweiz, Ungarn, Finnland, Russland und Island qualifiziert. Gesetzt sind Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Spanien.

swd/DPA/AFP / DPA