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Grammys 2017: Adele gegen Beyoncé - welche Pop-Diva räumt ab?

Adele und Beyoncé konkurrieren bei den Grammys in den wichtigsten Kategorien miteinander - und das, obwohl Adele 2016 gar kein Album rausgebracht hat. 

Adele Beyonce Grammys 2017

Beyonce (links) und Adele gelten bei den Grammys 2017 als Topfavoriten in mehreren Hauptkategorien. 

Beyoncé und Adele konkurrieren beim weltweit bedeutendsten Musikpreis in den Königs-Kategorien Song des Jahres, Album des Jahres und Single des Jahres.

Kurios dabei: Adele hat 2016 gar kein Album herausgebracht. "25" wurde im November 2015 veröffentlicht, da war die Deadline für die Grammy-Nominierungen für vergangenes Jahr bereits vorbei. Das sind alle Nominierten in den drei Kategorien:

Album des Jahres: 

  • 25 von Adele
  • Lemonade von Beyoncé
  • Purpose von Justin Bieber
  • Views von Drake
  • A Sailor’s Guide to Earth von Sturgill Simpson


Song des Jahres:

  • Formation von Beyoncé
  • Hello von Adele
  • I Took A Pill In Ibiza von Mike Posner
  • Love Yourself von Justin Bieber
  • 7 Years von Lukas Graham


Single des Jahres:

  • Hello von Adele
  • Formation von Beyoncé
  • 7 Years von Lukas Graham
  • Work von Rihanna feat. Drake
  • Stressed Out von Twenty One Pilots


Lady Gaga rockt die Grammys im Duett mit Metallica

Bei den Grammys wird es in diesem Jahr ein so ungewöhnliches wie interessantes Duett geben: Pop-Superstar Lady Gaga wird sich die Bühne mit den Metal-Giganten von Metallica teilen. Lady Gaga hat sich in der Vergangenheit schon öfter als Metal-Fan bekannt, während die Rocker rund um Frontmann James Hetfield für experimentielle Kooperationen bekannt sind. Metallica standen schon mit dem San Francisco Symphony Orchestra und dem chinesischen Starpianisten Lang Lang auf der Bühne. 

Das Zusammenspiel wurde in einem TV-Spot unauffällig angekündigt und mittlerweile auch von der Recording Academy bestätigt. Welchen Song Lady Gaga und Metallica zum Besten geben werden, ist indes noch nicht bekannt.

James Corden liefert sich Battle mit Queen-Sänger

James Corden ist nicht nur ein guter Moderator, er kann zudem auch noch ganz gut singen. Dies stellt er jedes Mal aufs Neue in seiner Sendung Carpool-Karaoke unter Beweis. In seiner Late-Night-Show lieferte sich der Gastgeber der diesjährigen Grammys jetzt ein Battle mit Queen-Frontmann Adam Lambert.

"Ich wäre ein besserer Frontmann für Queen“, posaunte der 38-Jährige, bis der Queen-Sänger plötzlich höchstpersönlich auf die Bühne sprang und ihn zu einem Gesangs-Duell herausforderte. "Ich würde nur zu gern", wehrte Corden ab, "aber ich kann dir nicht beweisen, dass ich ein besserer Queen-Sänger wäre, weil Queen nicht hier sind". "Nun", antwortete Lambert, "genau genommen sind sie das doch" und machte die Bühne frei für Queen-Schlagzeuger Roger Taylor, 67, und Gitarrist Brian May, 69. Zusammen mit den Urgeisteinen der Band performte Lambert "We will rock you". 

Dann stimmte Corden den Klassiker "Don’t stop me now an". "Netter Versuch", kommentierte Lambert, doch Corden legte mit "Crazy Little Thing Called Love“ nach. Lambert konterte schließlich mit "Another One Bites The Dust" und konnte Corden damit schließlich überzeugen. "Ok, das war großartig. Du hast gewonnen", sagte er und gab kleinlaut zu: "Du bist ein besserer Frontman als ich". Schließlich beendeten sie das Gesangs-Battle gemeinsam mit dem Hit "Somebody to love". Das hätte sicher auch Freddie Mercury gefallen.

Beyoncé erwartet schon wieder Nachwuchs

Mit insgesamt neun Nominierungen gilt US-Sängerin Beyoncé bei den Grammys 2017 als große Favoritin. Unter anderem könnte die 35-Jährige ("Hold up") in den Kategorien Album des Jahres, Aufzeichnung des Jahres und Song des Jahres abräumen. Wie viele Preise die Frau des Rappers Jay-Z letztlich gewinnen wird, ist wenige Wochen vor der Verleihung noch unklar.

Fest steht indes: Beyoncé wird den Grammys mit einem ziemlich runden Bauch beiwohnen: Wie der Popstar auf Instagram mitteilte, erwarten sie und ihr Mann Zwillinge. Sie seien seien "doppelt gesegnet" worden, schreibt die 35-Jährige. "Wir sind unglaublich dankbar, dass unsere Familie um zwei anwachsen wird." Das seit 2008 verheiratete Paar hat zusammen schon eine fünf Jahre alte Tochter.

Daft Punk und The Weeknd mit Auftritten

Die französischen Elektro-Ikonen kommen zurück! Daft Punk werden gemeinsam mit The Weeknd bei den diesjährigen Grammys performen, wie die Veranstalter jetzt bekannt gaben. Für das Duo ist es der erste Auftritt seit drei Jahren. Zuletzt traten sie bei der Grammy-Verleihung 2014 auf. 2016 nahmen sie mit The Weeknd zwei Songs für dessen Album "Starboy" auf.

Ebenfalls performen werden die Countrysängerin Maren Morris, Soulsängerin Alicia Keys sowie der als bester Newcomer nominierte Anderson. Paak, der gemeinsam mit A Tribe Called Quest und Foo-Fighters-Sänger Dave Grohl bei der Veranstaltung einheizen wird. Sie ergänzen damit das Line-up, zu dem auch schon Stars wie Adele, Bruno Mars, Keith Urban, Metallica, John Legend und Carrie Underwood gehören.

+++ Alle wichtigen Infos zu den Grammys 2017 +++

Am 12. Februar werden in Los Angeles die Grammys 2017 verliehen. Zu der 59. Verleihung des Musikpreises geben sich die ganz großen Stars der Musik-Szene die Ehre. Auch in diesem Jahr steht wieder die Crème de la Créme auf der Bühne. Wer alles performt, wer die Awards moderiert und wer sie höchstwahrscheinlich boykottiert, erfahren Sie hier.

Moderation

Moderiert werden die Grammys 2017 von Comedian James Corden. Der 38-jährige Late-Night-Talker ist es das erste Mal Gastgeber der Show. Dabei ist er doch prädestiniert, wie kaum ein anderer. Denn James Corden hatte sie alle: Ob Adele, Madonna, Jennifer Lopez oder Justin Bieber - sie alle waren schon einmal zu Gast in Cordens Carpool Karaoke. In einem Interview mit der US-Zeitschrift "Entertainment Weekly" verriet er, dass er dennoch sehr nervös sei. Auf die Frage, wem er den Preis denn am meisten gönnen würde, antwortete er: "Chance The Rapper. Dieses Album ist brillant".

James Corden wird die Grammys 2017 moderieren

James Corden ist Gastgeber der Grammys 2017


Diese Künstler treten auf

Das Line-Up für die 59. Grammy-Verleihung steht fest: Neben Metallica, John Legend, Carrie Underwood und Keith Urban, werden auch die Superstars Adele und Bruno Mars ihre Songs performen. 

Die Favoriten

Die besten Chancen auf eine der begehrten Trophäen hat in diesem Jahr Superstar Beyoncé. Insgesamt kommt die Ehefrau von Jay Z auf neun Nominierungen, darunter auch mögliche Auszeichnungen für den besten Musikfilm und die beste Rock-Performance, zusammen mit Jack White. Sie führt damit in diesem Jahr das Feld an. In ihrer Karriere hat die 35-Jährige bereits 20 Grammys gewonnen, ging aber häufig als Siegerin in Nebenkategorien von der Bühne. Jeweils acht Nominierungen gab es für Drake, Rihanna und Kanye West. Adele hat Chancen auf fünf Preise, außerdem sind ihre Mitstreiter Greg Kurihrer als Produzenten des Jahres nominiert.

Diese Stars kommen nicht

Kanye West, Justin Bieber und Drake werden der Veranstaltung in diesem Jahr fern bleiben. Wie die "TMZ" berichtet, soll der wichtigste Musikpreis der USA laut Bieber, der vier Mal nominiert ist, besonders für junge Künstler nicht besonders relevant sein.  Dies hatte vor ihm auch schon der Musiker Frank Ocean gesagt, der aus dem selben Grund ebenfalls nicht zu den Awards geht. Die Grammys würden keine jungen, schwarzen Künstler repräsentieren, meint er. Auch Drake wird trotz seiner acht Nominierungen lieber auf Tour sein. Und Kanye West, der vergangenes Jahr kurzzeitig in eine Psychoklinik eingeliefert wurde, soll sauer darüber sein, dass er in der Vergangenheit nie gegen einen Weißen gewonnen habe. 

Auch Katie Perry will in diesem Jahr nicht zur Veranstaltung kommen, sondern sie sich lieber von zu Hause aus im Pyjama anschauen, wie sie der "New York Times" in einem Interview verriet. Die 31-Jährige ist in diesem Jahr nicht nominiert. Bislang hatte sie 13 Mal Chancen auf einen Grammy, konnte aber nie einen mit nach Hause nehmen.

Die Grammys im TV

Der US-Sender CBS überträgt die Verleihung live im Fernsehen. Die  Moderatoren Kevin Frazier und Nancy O'Dell interviewen die Künstler schon vorher live auf dem Roten Teppich. Auf der Offiziellen Webseite der Grammys www.grammy.com kann man der Veranstaltung im Live-Stream folgen, ebenso auf Twitter (#Grammys) und Facebook.

Die wichtigsten Nominierungen im Überblick

Single des Jahres:

  • Hello von Adele
  • Formation von Beyoncé
  • 7 Years von Lukas Graham
  • Work von Rihanna feat. Drake
  • Stressed Out von Twenty One Pilots


Album des Jahres: 

  • 25 von Adele
  • Lemonade von Beyoncé
  • Purpose von Justin Bieber
  • Views von Drake
  • A Sailor’s Guide to Earth von Sturgill Simpson


Song des Jahres:

  • Formation von Beyoncé
  • Hello von Adele
  • I Took A Pill In Ibiza von Mike Posner
  • Love Yourself von Justin Bieber
  • 7 Years von Lukas Graham


Musikvideo des Jahres:

  • Formation von Beyoncé


  • River von Leon Bridges


  • Up&Up von Coldplay


  • Gosh von Jamie XX


  • Upside Down & Inside Out von Ok Go


Bester Newcomer:

  • Kelsea Ballerini
  • The Chainsmokers
  • Chance The Rapper
  • Maren Morris
  • Anderson .Paak


Bestes Pop-Gesangsalbum:

  • 25 von Adele
  • Purpose von Justin Bieber
  • Dangerous Woman von Ariana Grande
  • Confident von Demi Lovato
  • This Is Acting von Sia


Bestes Dance-Album:

  • Tearing Me Up von Bob Moses
  • Don’t Let Me Down von The Chainsmokers feat. Daya
  • Never Be Like You von Flume feat. Kai
  • Rinse & Repeat von Riton feat. Kah-Lo
  • Drinkee von Sofi Tukker


Bester Rock-Song:

  • Blackstar von David Bowie
  • Burn The Witch von Radiohead
  • Hardwired von Metallica
  • Heathens von Twenty One Pilots
  • My Name Is Human von Highly Suspect


Bestes Rock-Album:

  • California von Blink 182
  • Tell Me I’m Pretty von Cage The Elephant
  • Magma von Gojira
  • Death Of A Bachelor von Panic! At The Disco
  • Weezer von Weezer


Bestes Alternative-Album:

  • 22, A Million von Bon Iver
  • Blackstar von David Bowie
  • The Hope Six Demolition
  • Project von PJ Harvey
  • Post Pop Depression von Iggy Pop
  • A Moon Shaped Pool von Radiohead


Bester R&B-Song:

  • Come And See Me von von J. PARTYNEXTDOOR feat. Drake
  • Exchange von Bryson Tiller
  • Kiss It Better von Rihanna
  • Lake By The Ocean von Maxwell
  • Luv von Tory Lanez


Bestes R&B-Album:

  • In My Mind von BJ The Chicago Kid
  • Lalah Hathaway Live von Lalah Hathaway
  • Velvet Portraits von Terrace Martin
  • Healing Season von Mint Condition
  • Smoove Jones von Mýa


Bester Rap Song:

  • All The Way Up von Fat Joe & Remy Ma feat. French Montana & Infared
  • Famous von Kanye West feat. Rihanna
  • Hotline Bling von Drake
  • No Problem von Chance The Rapper feat. Lil Wayne & 2 Chainz
  • Ultralight Beam von Kanye West feat. Chance The Rapper, Kelly Price, Kirk Franklin & The-Dream


Bestes Rap-Album:

  • Coloring Book von Chance The Rapper
  • And The Anonymous Nobody von De La Soul
  • Major Key von DJ Khaled
  • Views von Drake
  • Blank Face LP von ScHoolboy Q
  • The Life Of Pablo von Kanye West


jek / DPA