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Tour abgesagt: Robbie macht schlappi

Aus Sorge um seine Gesundheit hat Robbie Williams die Asien-Konzerte seiner Welttournee abgesagt. Der britische Popstar sei zu erschöpft und müde, um seine Tour wie geplant fortzusetzen, teilte sein Management in Schanghai mit.

Die Absage kam kurz bevor die Tickets für das am 4. November geplante Konzert in der chinesischen Millionenmetropole in den Verkauf gehen sollten. Auch in Hongkong, Bangkok und Singapur werde Williams nicht auftreten, hieß es. Britische Medien berichteten am Samstag, der Sänger habe die Auftritte in Indien ebenfalls abgesagt. Dort wurde er in Bangalore und Bombay erwartet.

"Ich habe keine Ahnung, wie Mick Jagger das schafft"

Seit Beginn seiner Welttournee am 10. April in Durban in Südafrika hat der 32-Jährige nach Angaben seines Managements mehr als 40 Konzerte vor über drei Millionen Menschen gegeben. Momentan tritt er in der Nähe von London auf. Zum Auftakt seiner "Close Encounter"-Tour in Europa hatte Williams am 10. Juni in Dublin in Irland vor 90.000 Menschen gesungen. Schon bei diesem Auftritt sprach er von Überforderung: "Ich habe keine Ahnung, wie Mick Jagger das schafft, aber ich bin erst 32 und fix und fertig", sagte Williams in Anspielung auf den mehr als 30 Jahre älteren Chef der Rolling Stones.

In Deutschland gastierte Robbie Williams im Juli und August. Im Oktober soll er in Südamerika zu sehen und zu hören sein. Die unmittelbar nach den Auftritten in Europa und Südamerika geplante Asien-Premiere des Sängers hätte zu viel Stress und Erschöpfung bedeutet, erklärte ein Sprecher des Popstars. "Diese Auftritte würden ihn überfordern." Das Management fürchtet eine "ernsthafte Gefährdung seiner Gesundheit".

Es sei nicht das erste Mal, dass Williams an Stress erkrankt, berichtete die britische Zeitung "Daily Mirror" am Samstag. Zur Hälfte seiner Welttournee vor drei Jahren habe der Sänger bereits laut darüber nachgedacht, sich aus dem Showgeschäft zurückzuziehen. Nach seiner Auszeit soll Williams seine Welttournee wie geplant mit Konzerten im Dezember in Australien beenden.

DPA / DPA