Für die Fans von Neil Young (80) eine traurige Nachricht: Der kanadische Musiker hat seine komplette Europatournee für den Sommer 2026 abgesagt. Eigentlich wollte der Sänger gemeinsam mit seiner Begleitband The Chrome Hearts auf mehreren Bühnen von England bis Italien stehen. Doch daraus wird nun nichts.
"Einfach nicht der richtige Zeitpunkt"
In einem Statement wandte sich der 80-Jährige, der im vergangenen November seinen runden Geburtstag feierte, direkt an seine Anhänger. "Leute, ich habe beschlossen, eine Pause einzulegen und werde dieses Mal nicht durch Europa touren", schrieb er. Und weiter: "Vielen Dank an alle, die Tickets gekauft haben. Es tut mir leid, euch zu enttäuschen, aber jetzt ist einfach nicht der richtige Zeitpunkt." Trotz der Absage betonte Young seine Leidenschaft für die Bühne: "Ich liebe es, live zu spielen und mit euch und Chrome Hearts zusammen zu sein. In Liebe Neil, macht's gut." Was genau hinter seiner Entscheidung steckt, ließ der Musiker offen.
Die Pläne für den Sommer waren ambitioniert gewesen. Laut "Rolling Stone" sollte die Europatournee mit seiner Begleitband The Chrome Hearts am 19. Juni in Manchester starten und durch Großbritannien sowie weitere europäische Länder führen. Das Finale war für den 26. Juli im italienischen Udine geplant. Die Chrome Hearts hatten Young erst seit Kurzem begleitet. Der Musiker hatte die Formation im September 2024 beim Farm-Aid-Festival in Saratoga Springs im US-Bundesstaat New York aus der Taufe gehoben. Das bis dato letzte gemeinsame Konzert der Chrome Hearts war ein Benefiz-Auftritt für die Painted-Turtle-Stiftung im Oktober 2025.
Young hatte zuletzt Ende Januar für Schlagzeilen gesorgt: Er kündigte an, seine Musik allen Bewohnern von Grönland kostenlos zur Verfügung zu stellen - als Reaktion auf die Drohungen von US-Präsident Donald Trump (79) gegenüber der Insel. Young schrieb, er hoffe, dass seine Musik den Grönländern in einer Zeit des Drucks etwas Erleichterung verschaffe.
Neil Young hatte bereits Ende 2025 alle seine Platten von Amazon abgezogen. Als Grund nannte er damals die Unterwerfung von Jeff Bezos (62), Amazon-Gründer und geschäftsführender Vorsitzender des Verwaltungsrats, unter Donald Trump.