Purple Schulz damals
Seinen Spitznamen erhielt der Kölner Rüdiger Schulz, weil er im Orgelgeschäft immer Deep Purple dudelte. Als er 1985 zum Star aufstieg, passte er zur Neuen Deutschen Welle so gut wie ein Hippie in einen Frisiersalon.
Das gab Purple Schulz, damals schon fast 30 Jahre alt, aber einen gewissen Charme: Seine Hits „Verliebte Jungs“ und vor allem die Ballade „Sehnsucht“ klangen lange nicht so bunt und quietschig wie die der Konkurrenz. Und „Sehnsucht“ sollte der rote Faden sein, der sich auch dann noch durch sein Leben zog, als die Neue Deutsche Welle im Sande versickert war …
Das gab Purple Schulz, damals schon fast 30 Jahre alt, aber einen gewissen Charme: Seine Hits „Verliebte Jungs“ und vor allem die Ballade „Sehnsucht“ klangen lange nicht so bunt und quietschig wie die der Konkurrenz. Und „Sehnsucht“ sollte der rote Faden sein, der sich auch dann noch durch sein Leben zog, als die Neue Deutsche Welle im Sande versickert war …
© Imago Images