Nachdem beim Korrespondentendinner in Washington Schüsse gefallen sind und unter anderem US-Präsident Donald Trump (79) sowie die First Lady Melania Trump (56) in Sicherheit gebracht wurden, ist man in Großbritannien um die Sicherheit von König Charles III. (77) besorgt. Denn der britische Monarch und seine Ehefrau, Königin Camilla (78), werden am Montag zu einem mehrtägigen Staatsbesuch in den USA erwartet.
"Im Laufe des Tages werden mehrere Gespräche stattfinden, um mit den US-Kollegen und unseren jeweiligen Teams zu erörtern, inwieweit die Ereignisse vom Samstagabend Auswirkungen auf die operative Planung des Besuchs haben könnten", teilt der Palast laut eines Berichts der "BBC" in einem Statement mit. Im Vorfeld der Reise werde der König vollumfänglich über alle Entwicklungen nach dem Angriff informiert.
Staatsbesuch von König Charles III.: Es darf "keinerlei Lücken" geben
Charles sei "sehr erleichtert", dass weder der US-Präsident, dessen Ehefrau noch andere Gäste verletzt wurden. Kurz nach Beginn der Veranstaltung waren Schüsse gefallen. Ein Secret-Service-Mitarbeiter ist laut Trump angeschossen, dank einer kugelsicheren Weste allerdings nicht tödlich verletzt worden. Ein bewaffneter 31-jähriger Mann wurde festgenommen.
Shadow Home Secretary Chris Philp erklärt dem Bericht zufolge, dass ein ausreichender Schutz des Königs "wesentlich" sei. Er habe dazu aufgefordert, dass die zuständigen Teams aus den USA und aus Großbritannien noch einmal die Vorkehrungen prüfen. Zwar seien diese bei derartigen Besuchen ohnehin sehr streng, man müsse aber sicherstellen, "dass es keinerlei Lücken" gebe.
Der geplante Staatsbesuch solle seiner Meinung nach stattfinden, da derartige Gewalt die diplomatischen Beziehungen nicht beeinträchtigen dürfe. Offizieller Angaben des Palastes nach dient der Besuch der Würdigung der "historischen Verbindungen und der heutigen bilateralen Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten".