HOME

TV-Ereignis: "Das Parfum" startet als Mini-Serie bei ZDFneo

Der Roman "Das Parfum" von Patrick Süskind avancierte in kurzer Zeit zum Kassenschlager, der gleichnamige Kinofilm von Tom Tykwer tat es ihm einige Jahre später nach. Jetzt will auch das ZDF an dem Erfolg teilhaben und hat aus dem Kult-Stoff eine Mini-Serie gemacht - mit hochkarätiger Besetzung.

Friederike Becht und Wotan Wilke Möhring in der ZDFneo-Serie "Das Parfum"

Friederike Becht und Wotan Wilke Möhring in der ZDFneo-Serie "Das Parfum"

DPA

Patrick Süskinds Roman "Das Parfum" spielt im 18. Jahrhundert und erzählt von einem Sonderling, der auf der Suche nach Liebe den besten Duft der Welt kreieren will und dabei zum Serienmörder wird. Die 1986 veröffentlichte, in 50 Sprachen übersetzte Geschichte hat Millionen Leser in ihren Bann gezogen. Tom Tykwer verfilmte das Kultbuch 2006 mit den Hollywoodstars Dustin Hoffman und Alan Rickman - ein preisgekrönter Kinohit.

Nun ist "Parfum" als Miniserie im Fernsehen und im Internet zu erleben - zunächst auf ZDFneo (ab Mittwoch, 14. November, 22 Uhr) und in der ZDF-Mediathek. In einer sehr freien, in unsere Gegenwart geholten Neufassung der Drehbuch-Newcomerin Eva Kranenburg, inszeniert vom hoch gelobten Philipp Kadelbach (44, "Unsere Mütter, unsere Väter") - und mit prominenten Darstellern wie Wotan Wilke Möhring ("Tatort"), August Diehl und Friederike Becht. 

"Das Parfum" soll beim ZDF Großes bewirken

Mit dem Projekt wolle man gerade ein Publikum unter 50 Jahren ansprechen, sagte Frank Zervos, Leiter der für Fernsehfilme und Serien verantwortlichen ZDF-Hauptredaktion. Man läute so dreifach eine neue Zeit des seriellen Erzählens beim Zweiten ein: Zum einen sei "Parfum" eine konsequente Weiterentwicklung im Crime-Serien-Genre, zum Zweiten sei die Miniserie der Auftakt für das neue Label NEOriginal, das ausgewählte Serien ZDFmediathek bündelt. Und drittens sei "Parfum" das erste Produkt, das konsequent auf allen drei Kanälen und Plattformen laufen solle.

Die Handlung beginnt mit aus dem Off gesprochenen Sätzen: "Ambra entstammt dem Verdauungstrakt kranker Pottwale. Kosten: so etwa 50.000 Euro das Kilo. Die teuerste Scheiße der Welt."  Gleichzeitig zieht die Kamera aus der Luft über düstere Heideflächen in einer Art Niemandsland am Niederrhein. Bald zielt sie auf eine Frau, die nackt und tot im Swimmingpool treibt - mit rasiertem Schädel, die Achselhöhlen und der Schambereich herausgeschnitten. "Ein sexueller Fetisch", konstatiert Profilerin (Becht), die mit dem verheirateten Leitenden Staatsanwalt (Möhring) eine Affäre hat.

"Hier war ein Meister am Werk", erklärt später ein forensischer Mediziner, "der Täter hat das gesamte Untergewebe entfernt." Und dann stoßen die Ermittler auf fünf Jugendfreunde der einst bekannten Sängerin - die alle ein dunkles Geheimnis aus Internatszeiten zu verbinden scheint. Einer von ihnen ist Zuhälter (Trystan Pütter), ein anderer (Diehl) arbeitet als Parfümeur in einer stillgelegten Kirche in Paris. Verachtung und Brutalität prägen das Verhalten dieser sehr unterschiedlichen Personen. Explizite Szenen werden dem Zuschauer aber kaum gezeigt - sie sollen in seinem Kopf entstehen.

Wotan Wilke Möhring: "Die Geschichte ist realistisch"

Die handwerklich-ästhetisch beeindruckend in Szene gesetzte Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen. Dabei wird eine kalte, graue und gesichtslose Gegenwart langsam in den hochauflösenden Bildern einer modernen Kamera vorgeführt, während weichere, auch farblich nostalgisch wirkende 16mm-Aufnahmen an das Cliquendasein in der Schule erinnern. Von Anfang an zeigt die Serie eine grausige Welt, in der sich alle Menschen aufgrund ihrer frustrierten Ursehnsucht nach Liebe in abgründige, kontrollsüchtige Bindungslose verwandeln. 

"Die Abgründe sind natürlich überspitzt dargestellt, um die Geschichte erzählenswert zu machen. Für mich sind sie aber auch ein Zeichen unserer Zeit", sagte Fernsehstar Möhring, der anders als sonst als raubeiniger norddeutscher "Tatort"-Kommissar Falke (ARD) diesmal im dunklen Maßanzug ermittelt. "Man denke nur ans Internet, wo es keine Kontrolle gibt und wo Menschen sich hinreißen lassen, sich anderen gegenüber so zu verhalten, wie sie es im persönlichen Gegenüber nicht wagen würden. Insofern halte ich die Geschichte für sehr realistisch."

sve / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(