Seit über 20 Jahren lädt Sandra Maischberger Gäste aus Politik, Wirtschaft und Journalismus in ihre Polit-Talkshow ein. Die Sendung, die zunächst unter dem Titel „Menschen bei Maischberger“ lief, ist mittlerweile eine Institution im deutschen Fernsehen. Unter dem Titel „Maischberger“ läuft das Format dienstags und mittwochs um 22:50 Uhr im Ersten. Die nächste Sendung wird am 2. Juni ausgestrahlt.
Um welche Themen geht es heute bei „Maischberger“?
Im Fokus der Debatte stehen am Dienstag zwei Themen. Zum einen wird es um die Modernisierung des Staates und die Arbeit der Bundesregierung gehen. Zum anderen stehen die Landtagswahlen im Herbst im Fokus. Sachsen-Anhalt wählt am 6. September. Zwei Wochen später, am 20. September, sind Berlin und Mecklenburg-Vorpommern dran. Aktuelle Umfragen zeigen, dass in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern mit 42 bzw. 36 Prozent Stimmanteil die AfD vorn liegen würde. In Berlin liegt die CDU mit 20 Prozent vorne.
Welche Gäste treten heute bei „Maischberger“ auf?
Zur Arbeit der Bundesregierung wird sich in der aktuellen Folge „maischberger“ Karsten Wildberger, Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, äußern. Der CDU-Politiker soll daran arbeiten, dass vieles schneller und einfacher funktionieren soll. Dabei geht es etwa um Bauprojekte, Firmengründungen, Verwaltungsleistungen, Förderverfahren und digitale Identitäten. Der Aufbau seines Ministeriums gilt als wichtiger struktureller Schritt. Die bisherige Arbeit von Wildmanns Teams wird von Beobachtern im Regierungsviertel bisher als positiv eingeschätzt.
Über die Landtagswahlen im Herbst diskutieren die Bundestagsabgeordnete der AfD, Beatrix von Storch und der Publizist Albrecht von Lucke. Von Stroch zeigte sich bei Interviews, die sie auf die kommenden Wahlen ansprachen, stets optimistisch. Die Politikerin rechnet mit großen Wahlerfolgen für ihre Partei. Von Lucke hat sich zuletzt vor allem über die Bundesregierung kritisch geäußert. Der Kanzler habe die Gesellschaft verloren, sagte er neulich dem RBB: „Das große Drama besteht für mein Verständnis darin, dass der Kanzler von Anfang an diese Gemeinsamkeit der verschiedenen Lager und Interessengruppen nicht gesucht hat.“
Ebenfalls als Gäste geladen sind der Comedian und Schauspieler Oliver Kalkofe, die Journalistin und Kolumnistin Sabine Rennefanz und der stellvertretende „Bild“-Chefredakteur Paul Ronzheimer.