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"Bares für Rares" Goldmünze im Keller gefunden: 3,4 Gramm erzielen einen unglaublichen Preis

Bares für Rares: Besitzer Freyer. Moderator Horst Lichter, Expertin Heide Rezepa-Zabel stehen am Tisch
"Bares für Rares"-Expertin Heide Rezepa-Zabel spricht mit Moderator Horst Lichter und Besitzer Raphael Freyer über seinen Dukaten.
© ZDF
Bei "Bares für Rares" steht eine Goldmünze zum Verkauf. Der alte Dukaten wiegt nur 3,4 Gramm, doch laut Expertise könnte er eine vierstellige Summe wert sein. Die Händler sind allerdings skeptisch. 

Es ist ein Fund aus dem Kartoffelkeller: Raphael Freyer aus Grevenbroich kommt mit einer Münze zu "Bares für Rares". "ich weiß nicht, ob sie tatsächlich aus Gold ist", sagt er über das Objekt, das er nur per Zufall bei seinen Großeltern entdeckt hatte. "Die ist aber hauchdünn", wundert sich Moderator Horst Lichter über die Münze, die gar keinen Rand zu haben scheint. Doch das Stück soll sich als enorm wertvoll erweisen.

"Es handelt sich um einen Dukaten. Und zwar um einen mit einer sehr hohen Legierung", sagt "Bares für Rares"-Expertin Heide Rezepa-Zabel. Die flache Münze in sattem Gelb sei aus 986er Gold. Das Besondere an einem Dukaten sei, dass keine Wertangabe geprägt sei, er aber immer 3,49 Gramm wiege. Auf der Münze sei das Wappen des Eichstätter Erzbischofs und das Daum von 1738 geprägt. Somit ist der Dukaten fast 300 Jahre alt.

"Bares für Rares"-Händler skeptisch

"Ich kann mir alles vorstellen zwischen 175 und 1750 Euro", sagt Besitzer Freyer über seine Preisvorstellung. Eine hohe Spanne. Doch schon der Materialwert des Dukaten liegt bei 180 Euro. Da die Münze einen sehr schönen Erhaltungszustand habe, liege ihr Wert bei 700 bis 100 Euro, erklärt Rezepa-Zabel. "Ganz schön gut für knapp drei Gramm", findet Besitzer Freyer. "Und ganz schön gut für im Keller gefunden", mein Moderator Lichter.

Die Händler schauen die Münze ungläubig an. "Für mich ist das eine Nachprägung", glaubt Thorsden Schlößner. Die Münze könne unmöglich über 250 Jahre alt sein und so wenig Gebrauchsspuren aufweisen. Der Besitzer überzeugt die Händler nur mit Mühe vom Gegenteil: "Die ist echt. Das hat Heide getestet." Julian Schmitz-Avila startet sein Gebot mit 350 Euro, Schnell schießt der Preis nach oben. Bei 650 Euro steigt David Suppes aus. "Ich will es wissen. Ich glaube nicht, dass die Münze echt ist, aber ich lasse ein Gutachten anfertigen", erklärt Schmitz-Avila und einigt sich mit Freyer auf einen Preis von 700 Euro.

"Ich fühle mich gut mit den 700 Euro", sagt der Besitzer. Das Minimum der Expertise sei erreicht. Das sei mehr, als er sich erhofft habe.

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