VG-Wort Pixel

Dschungelcamp 2019 Eine Ode an den Currywurst-Mann: Darum wird Chris Töpperwien Dschungelkönig

Die Dschungelcamp-Gewinner der letzten Jahre
Das Dschungelcamp geht 2019 bereits in die dreizehnte Staffel.


Jedes Jahr aufs Neue sind die Zuschauer teils genervt, teils begeistert von den verrückten Kandidaten und ihren Aktionen.


Und jedes Jahr wieder, wird ein Dschungelkönig oder eine Dschungelkönigin gekürt.


Erinnern Sie sich noch an die vergangenen Gewinner bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“?


Wir rufen sie Ihnen gern in Erinnerung zurück.


Costa Cordalis: Die erste Staffel des Dschungelcamps 2004 bricht alle Quotenrekorde. Schlagersänger Costa Cordalis geht als erster Dschungelkönig hervor.


Cordalis wohnt im australischen Camp zusammen mit Promis wie Daniel Küblböck und Caroline Beil.


Seinen Gewinn spendet der Deutsch-Grieche der Kinderkrebshilfe.
 
Désiree Nick: Zwei Jahre später gewinnt Busenwunder Désiree Nick die Realityshow.


Die Zuschauer begeistert sie vor allem durch bissige Sprüche gegenüber den anderen Camp-Mitbewohnern.


Die Blondine setzt sich im Finale gegen Willi Herren und Isabel Varell durch.
 
Brigitte Nielsen: Dschungelkönigin der sechsten Staffel wird die Dänin Brigitte Nielsen.


Die Schauspielerin schaltet Tag für Tag Konkurrenten wie Micaela Schäfer und Rocco Stark aus.


Zeitgleich zur Ausstrahlung der Show veröffentlicht das Model 2012 ihre Autobiografie.
 
Melanie Müller: Erst sucht Melanie Müller ihren Traummann im Bachelor, dann zieht sie 2014 ins Dschungelcamp.


An der Seite von Larissa Marolt kämpfte sie sich über viele Prüfungen bis hin zur begehrten Dschungel-Krone.


Marc Terenzi: Bekannt geworden als Sänger der Boyband „Natural“  und (Ex-)Mann von Sarah Connor, versuchte sich Marc Terenzi 2017 im Dschungelcamp. 


In der elften Staffel der Realityshow sticht der Amerikaner Konkurrenten wie Jens Büchner und Kader Loth aus – und wird so zum Dschungelkönig.
 
Gleichzeitig zur Teilnahme am Camp erscheint seine Single „Don´t Recognize“.


Jenny Frankhauser: 2018 schafft die kleine Schwester von Daniela Katzenbeger, Jenny Frankhauser, es auf den Dschungel-Thron.


Die Sängerin steht genau so gerne wie ihre Schwester und Mutter Iris im Rampenlicht. 


Ihre Mutter Iris Klein nimmt bereits 2013 am Dschungelcamp teil, belegt aber nur den siebten Platz. 


Es bleibt spannend: Wer wird die nächste Dschungelkönigin bzw. der nächste Dschungelkönig?
Mehr
Die ersten Tage säte er nur Stunk und Zwietracht. Doch mittlerweile hat sich Chris Töpperwien zur moralischen Instanz im Dschungelcamp entwickelt. Seit er sogar seinen Intimfeind verteidigte, gilt er als Favorit auf die Dschungelkrone.

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die erst wahre Größe ausmachen. Bei Chris Töpperwien waren es vielleicht nur wenige Worte, die ihn über die anderen Dschungelcamp-Teilnehmer erheben und zum Topfavoriten auf die Dschungelkrone machen. 

Der Currywurst-Mann hat am Mittwoch im Urwald charakterliche Noblesse gezeigt, als er ausgerechnet seinen Erzfeind verteidigt hat. Protz-Millionär Bastian Yotta war trotz markiger Sprüche in der Dschungelprüfung abgeschmiert und ohne Stern zurück ins Camp gekehrt, während Heulsuse Gisele Oppermann vier Sterne erspielte. Das ließ die 31-Jährige jeden wissen. Sie kostete ihren Triumph aus, indem sie den unterlegenen Yotta bloßstellte.

Chris Töpperwien im Dschungelcamp 2019
Chris Töpperwien mausert sich im Dschungelcamp zum Favoriten auf die Krone.
© MG RTL D

Chris Töpperwien verteidigt seinen Erzfeind

Nun hätte Chris Töpperwien allen Grund gehabt, sich über das Scheitern seines Widersachers zu mokieren und ihn zu schmähen. Er reagierte jedoch ganz anders - und nahm sich Gisele zur Brust: "Was ich scheiße fand, dass du hier reinkommst und sagst: 'ICH habe vier Sterne.' Du musst sagen: 'Wir haben vier Sterne.' Das ist nicht fair. Egal, ob ich den mag oder nicht." Die Botschaft kam an: Gisele entschuldigte sich umgehend bei Yotta, beide versöhnten sich.

Töpperwiens charakterliche Wandlung erstaunt, sie erinnert ein wenig an Peer Kusmagk, der sich im Dschungelcamp 2011 überraschend als Moralist entpuppte. Denn in den ersten Tagen fiel der Vox-Auswanderer vor allem mit seiner Streitlust und egoistischem Verhalten auf. Er ließ keine Gelegenheit ungenutzt, seinen Intimfeind Bastian Yotta zu attackieren und zeigte ihm sogar vor laufenden Kameras den Mittelfinger. Auch weigerte er sich, seine gemütliche Pritsche zu verlassen, als alle Teilnehmer eine Rotation der Betten wünschten. Sein wenig einleuchtendes Argument: Der Sieger würde ihm von der Siegprämie ja auch nichts schenken - warum sollte er da sein Bett hergeben?

Chris Töpperwien im Dschungelcamp 2019
In den ersten Tagen war Chris Töpperwien im Dschungelcamp vor allem auf Krawall gebürstet.
© MG RTL D

Der gute Mensch im Dschungelcamp

Doch der Krawall-Chris der ersten Tage scheint wie weggeblasen. Der niederrheinische Proll, der sich hinter seinen blau getönten Brillengläsern verschanzt und Gemeinheiten über seine Mitbewohner austauscht. Plötzlich setzt sich der 44-Jährige für Frieden im Camp ein. Versucht den Streit zwischen Sibylle Rauch und Tommi Piper zu schlichten und vermittelt zwischen dem unversöhnten Ex-Paar Domenico de Cicco und Evelyn Burdecki.

Dabei beweist er Einfühlungsvermögen und diplomatisches Geschick - zwei Eigenschaften, die man dem Currywurst-Mann zunächst nicht zugetraut hatte. Doch gerade diese Verwandlung ist es, die ihn nun zum Favoriten auf die Dschungelkrone machen: Die Zuschauer lieben Heldenreisen. Menschen, die sich vor ihren Augen zum Guten entwickeln. Chris Töpperwien hat genau das geschafft. Bleibt er diesem Weg treu, dürfte er im Dschungelcamp sehr weit kommen.

Dschungelcamp 2019: Eine Ode an den Currywurst-Mann: Darum wird Chris Töpperwien Dschungelkönig

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker