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Hells Angel "Bachelorette": "Bachelorette"-Finale der Peinlichkeiten: Muddi macht Babydruck

Kurz vorm Finale musste die "Bachelorette" noch mal richtig leiden. RTL hatte ihre Mutter offenbar extra aus den 50ern per Zeitmaschine einfliegen lassen – um ordentlich Babydruck zu machen. Kein Wunder, dass sich Nadine ihre Welt (mal wieder) schön trinken musste 

Muddi will Enkel - Nadine nimmt den Braven.

Muddi will Enkel - Nadine nimmt den Braven.

MG RTL D

Für wen sich die "Bachelorette" im gestrigen Finale letztlich entschieden hat, ist eigentlich egal. Die beiden letzten Kandidaten ähnelten sich ohnehin wie ein Ei dem anderen und hatten auch charakterlich nur wenig Bemerkenswertes zu bieten. Zwei aalglatte "Traumschwiegersöhne" halt. Das fand zumindest Nadines Mutter, die kurz vorm Finale noch mal schnell nach Griechenland eingeflogen wurde, um die beiden Favoriten ihrer Tochter unter die Lupe zu nehmen. Und Druck zu machen.

Denn Nadine ist ja immerhin schon 32! "Die biologische Uhr tickt", warnte Klein vor laufenden Kameras. Und dann, ganz vertraulich an die Zuschauer gerichtet: "Sie hat sich allein immer gut durchgeschlagen, aber nun braucht sie mal einen Mann an ihrer Seite."

Und alle emanzipierten Single-Ladys vor dem Fernseher nur so: "Kann die mal jemand zurück ins Jahr 1950 schicken?!" Aber, nö, es ging ja gerade erst los.

Die 50er sind wieder da

Als Nächstes folgten zwei verhörartige Gespräche – zuerst mit Alex, dann mit Daniel. Ohne vorherigen Small Talk ratterte Nadines Muddi die (aus ihrer Sicht) entscheidenden Fragen des Lebens runter: "Wie viele willste? Eins? Zwei?" So, als würde sie die bereits vertrödelte Zeit ihres zunehmend welken Töchterleins mit aller Macht aufholen wollen. Sie hatte aber Glück: Alex will auf jeden Fall eine Familie gründen. Kinder bitte mindestens zwei. Und ein eigenes Haus möchte er auch bald bauen. Mutter Klein gab sich entzückt. "Er hat mich überzeugt", schwärmte sie. "In seinen blauen Augen kann man sich verlieren." Und das, obwohl es zuvor nur Kaffee statt Sekt gab.

Hinterher brachte Nadine ihren Alex noch ins Hotel. Mit Tränchen in den Augen bettelte der blonde Märchenprinz im Taxi noch ein letztes Mal um die Gunst seiner Prinzessin. "Du weißt, ich habe Gefühle für dich." Ruhig, Brauner. Ist doch nur ein Spiel.

Auch Daniel gab alles und erklärte Mutter Klein (diesmal mit reichlich Sekt intus), dass ihre Tochter "abartig attraktiv" sei und die Dates mit ihr "abartig schön" gewesen seien. Abartig ist nämlich sein Lieblingswort! Eine Steigerungsform für alles, was ihm richtig gut gefällt.

Und Muddi? Der schien es am Ende mehr oder weniger egal zu sein, für wen ihre Tochter sich entscheiden würde. Hauptsache Mann halt. "Beide sind perfekt", lautete ihr Urteil.

Der Brave macht das Rennen

Später besuchte die "Bachelorette" noch mal den Daniel in seinem Hotelzimmer. Zuerst gab’s Alkohol, dann wurde auf dem Bett geturtelt und gezüngelt. Zur Verwirrung der Zuschauer. Mit Schweißperlen auf der Stirn erläutert Daniel seiner Traumfrau noch mal, warum die beiden eine abartig perfekte Grundlage für eine Beziehung hätten.

Als Nadine später das Zimmer verlässt, bricht sie in Tränen aus. Und entscheidet sich am nächsten Tag für den braven Alex.


Gemein: Die Produzenten hatten die beiden letzten Folgen so inszeniert, dass es aussah, als würde Daniel das Rennen machen. Er selbst dachte das wohl auch. "Dein fucking Ernst?", fragte er erstaunt, als Nadine ihm tags drauf unter Tränen erklärt, dass sie heute leider kein Foto, äh, keine Rose für ihn habe. Jap, ihr fucking Ernst. Abartig, aber wahr.  

Trostpreis: C-Promi

Aber keine Sorge, Daniel, auf dem Oktoberfest darfst du nächste Woche bestimmt zwischen Claudia Effenberg und Patricia Blanco im Käferzelt sitzen. Und bald ist ja auch schon wieder "Dschungelcamp".

Ein besonderes Schmankerl war dann noch die anschließende Sondersendung mit Frauke Ludowig. RTL bewies Sinn für Humor und nötigte die "Bachelorette" dazu, auf einem winzigen Sofa zwischen all jenen Kandidaten Platz zu nehmen, die sie zuvor verschmäht hatte. Direkt neben ihr: Staffel-Fiesling Rafi, der Nadine prompt an den Kopf warf, dass ihre Tränen im Finale "falsch" gewirkt hätten, was ja kein Wunder sei, denn schließlich hätte sie ja eine Schauspielausbildung. Damit schien er der einzige zu sein, der das Prinzip der Show verstanden hat.PS: Die "Bachelorette" und ihr Traumprinz sind momentan KEIN Paar. Man wolle sich erst mal besser kennenlernen, dann weitersehen. Tja, Pech gehabt, Muddi! Deine Tochter ist halt mehr so 2018, "Generation: unschlüssig" und so. Weil – wie gesagt – nächste Woche ist ja auch noch Oktoberfest …