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Jasmin Gerat: "Bravo-Girl" zeigt Action

Lange Jahre wurde sie immer wieder mit der Rolle identifiziert, die sie berühmt gemacht hat: Moderatorin von "Bravo TV". Diese Zeiten sind vorbei - inzwischen hat sich Jasmin Gerat längst als Schauspielerin etabliert.

Von Carsten Heidböhmer

Es gibt Momente, die können ein ganzes Leben verändern. Einmalige Chancen, die sich einem bieten. Wenn man jetzt zugreift, nimmt der weitere Lebensweg einen ganz anderen Verlauf. Lässt man hingegen die Gelegenheit ungenutzt verstreichen, bleibt alles beim Alten. Für Jasmin Gerat bot sich diese einmalige Gelegenheit 1994. Die damals 15-Jährige quälte sich durch ihre Schulzeit am Walther-Rathenau-Gymnasium in Berlin. Als sie die Wahl zum "Bravo Girl" gewann, standen ihr plötzlich viele Türen offen: Sie startete eine Model-Karriere, und landete 1995 bei dem internationalen Model-Wettbewerb "The Look of the Year" auf dem zweiten Platz, was ihr einen Modelvertrag bei der renommierten Agentur Elite bescherte.

Schließlich wurde der Fernsehsender TM3 auf die Schülerin aufmerksam und bot ihr ein Volontariat in der Redaktion der Jugendsendung "Heart Attack" an. Jasmin ergriff die Gelegenheit und traf eine Entscheidung: gegen das Sichere und Solide einer weiteren Schulzeit, für das Wagnis. "Ich glaube, dass das Leben auf dich zukommt und du die Gelegenheit nutzen musst", sagt Jasmin Gerat im Gespräch mit stern.de. "Ich war damals in meiner Schulzeit so dankbar, dass jemand kam und mir einen Job angeboten hat. Ich habe ja nicht nur moderiert, sondern eine Ausbildung zur Redakteurin gemacht - das war Bedingung für mich. Ich habe die Schulzeit gehasst, deswegen war es für mich perfekt, dass ich die Schule mit einem guten Grund verlassen konnte."

1996 übernahm sie dann den Job, der ihr lange Zeit anhaften sollte: Sie löste Heike Makatsch als Moderatorin von "Bravo TV" ab. Damit wurde sie in Deutschland schlagartig bekannt. Der Ruhm hatte allerdings auf eine Kehrseite: Fortan war sie als das "Bravo-Girl" abgestempelt. Sie bereut diese Zeit aber keineswegs: "Ich stehe voll dazu. Das gehört zu meinem Weg."

Goldene Ära bei MTV

1998 moderierte sie zusammen mit Christian Ulmen die Sendung "MTV Alarm". Sie bekam noch die goldenen Jahre des Musikfernsehens mit, als das Programm noch keine Abspielstation für eingekaufte Comedy-Sendungen war, die nur von Klingelton-Werbung unterbrochen werden. Jasmin Gerat denkt an die Jahre bei MTV gerne zurück: "Es war zu der Zeit eines der wenigen Foren, wo junge Leute eingesetzt werden konnten. Es gibt ja nicht viele Formate im deutschen Fernsehen, in denen man als junger Mensch starten und seinen eigenen Stil zelebrieren kann. Das hat sich aber auch verändert. Ich habe Glück gehabt und noch die letzte Welle mitbekommen."

Im gleichen Jahr übernahm sie ihre erste große Filmrolle in der Kino-Komödie "Caipiranha". Auch auf der Bühne sammelte sie Erfahrungen, so in der Sönke-Wortmann-Inszenierung "Der Krüppel von Inishmann" am Düsseldorfer Schauspielhaus.

Ursprünglich wollte sie Tierärztin werden

Wie so oft in ihrem Leben kam sie auch zur Schauspielerei, indem sie einfach im richtigen Moment zugegriffen hat. Es war keinesfalls ein lang gehegter Berufswunsch, Schauspielerin zu werden: "Ich wollte Tierärztin werden. Es hat sich alles so ergeben. Ich komme aus keiner künstlerischen Familie, insofern hatte ich diesen Berufswunsch nicht von Anfang an."

Inzwischen hat sie sich mit viel Disziplin und auch dank ihres Naturtalents als Schauspielerin etabliert. Einfach war der Weg nicht: "Es hat lange gedauert. Ich spiele seit acht Jahren. Es gab zwischendurch auch eine Phase, da musste ich ganz fest am mich glauben und auf die richtigen Rollen warten. In den letzten drei Jahren wurde ich dafür belohnt."

Konzentration aufs Schauspielern

Trotz ihres Erfolgs arbeitet Jasmin Gerat weiter beharrlich an sich: "Jetzt gerade konzentriere ich mich voll aufs Schauspielern. Ich möchte mich weiterentwickeln und immer besser werden." So nutzt sie auch Dreharbeiten und Kontakt mit ihren Kollegen, um kontinuierlich dazuzulernen: "Das sind ja auch Leute, die ich schon seit Jahren aus dem Fernsehen kenne und bei denen ich mir schon immer dachte: Wie spielen die das bloß? Da gucke ich dann schon ganz genau hin."

Dank dieser Einstellung hat sie eine Leinwandpräsenz entwickelt, mit der sie viele Fernsehfilme bereichert. Der ZDF-Film "Die Mandantin" ist ein gutes Beispiel dafür: Jasmin Gerat spielt hier eine rätselhafte Schöne, die plötzlich auftaucht und das Eheleben von Barbara Rudnik und August Zirner gehörig durcheinander wirbelt. Die Rolle ermöglicht ihr, viele Facetten zu zeigen: Auf der einen Seite ist sie eine geheimnisvolle Geliebte, aber andererseits auch ein Racheengel; dann springt sie nachts im Stile einer schwarzen Katze über die Dächer. Greifbar wird sie nie. "Die Figur hat sehr viele verschiedene Ebenen. Die Rolle hat Spaß gemacht, weil sie soweit von mir entfernt ist. Sie hat mit meinem Wesen fast gar nichts zu tun", sagt Jasmin Gerat über den Film.

Packende Action-Szenen

"Die Mandantin" gibt ihr viele Gelegenheiten, ihre körperlichen Fähigkeiten auszuspielen, besonders in den Kampfszenen. Die Stunts hat Jasmin Gerat alle selbst gespielt. Das Action-Genre scheint ihr besonders zu liegen: "Ich kann mir gut vorstellen, einen Action-Film zu drehen, etwas in der Richtung von 'Lara Croft'."

Ihr großes Vorbild ist Hilary Swank. "Sie hat in den letzten Jahren meine Traumrollen gespielt". Mit dieser Wahl beweist sie Geschmack und Ambition: Hilary Swank hat immerhin mit 31 Jahren schon zwei Oscars gewonnen. Noch liegt dies auch für Jasmin Gerat im Bereich des Möglichen: Sie ist erst 27.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(