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ARD-Sendung: Zensur oder Neutralität? "Polizeiruf" zeigt Botschaften gegen die AFD - und löscht sie dann

Eigentlich ging es in der "Polizeiruf 110"-Folge vom letzten Sonntag um Vergewaltigung, Mord und Gerechtigkeit. Für Diskussionen sorgte aber etwas anderes: Im Hintergrund waren mehrfach klar gegen Rechte gerichtete Botschaften zu sehen. Nun hat die ARD sie entfernt.

"Polizeiruf 110" aus Rostock

Szene aus dem Rostock-"Polizeiruf": Bukow (Charly Hübner) und Katrin König (Anneke Kim Sarnau) nehmen Guido Wachs (Peter Trabner, M.) in die Zange.

ARD

Es war eine dramatische Geschichte: In "Für Janina", der am letzten Sonntag gesendeten Folge des "Polizeiruf 110" drehte sich alles um einen Sexualmord, der 30 Jahre zurücklag. Weil der Täter damals aber frei gesprochen wurde, konnte er selbst mit neuen Beweisen nicht mehr angeklagt werden. Eine Folge also, die Fragen um Gerechtigkeit und Recht aufwirft - und wegen etwas völlig anderem für Diskussionen sorgte.

Die Junge Union München Nord und einige AFD-Verbände entdeckten nämlich schnell, dass in der Folge auch politische Botschaften steckten. Um den Schreibtisch von Ermittlerin Katrin König waren tatsächlich zahlreiche Sticker und Poster zu sehen. "FCK AFD", war dort zu lesen, "Nazi verpiss dich" auf einem Plakat zu sehen - inklusive dem markanten Flaggen-Symbol der Antifa. Auch den Laptop zierten Aufkleber gegen Rechts.

Vielleicht haben Sie es gestern Abend gesehen? Permanente Schleichwerbung für Antifa und andere politische Botschaften...

Gepostet von Junge Union München-Nord am Montag, 12. November 2018

"Propaganda" und "Schleichwerbung"

Für die Aufgeregten war der Fall klar: Hier wurde "Schleichwerbung für Antifa" und "Propaganda" betrieben, hieß es schnell auf Facebook und Twitter. Und das auf Kosten des Zuschauers. Schließlich wird der "Polizeiruf" mit den Gebühren des Rundfunkbeitrags bezahlt, so die Argumentation. Nach einem Bericht der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" soll die AFD gar über eine Beschwerde beim Rundfunkrat nachgedacht haben.

Die ARD hat nun auf die Beschwerden reagiert: In der Fassung der Folge, die über die Mediathek abgerufen werden kann, sind die Bilder und Aufkleber entfernt worden. In der Beschreibung der Folge heißt es, sie sei "für eine weitere Ausstrahlung einer digitalen Bildbearbeitung unterzogen worden. In einigen sehr kurzen Sequenzen war unbeabsichtigt im Hintergrund ein kleiner Anti-AfD-Aufkleber zu sehen."

Das sagt der Autor

Wie unbeabsichtigt das war, kann man wohl debattieren. Der Autor und Regisseur der Folge, Eoin Moore, machte gegenüber der "HAZ" noch vor den Änderungen klar, dass die linken Symbole dort seit Einführung der Figur Katrin König platziert wären. Die Figur sei schlicht als politisch links eingestellt konzipiert. "Die Gesinnung von Frau König ist seit der ersten Folge an ihren Charakter gebunden", so Moore.

Auf der anderen Seite habe aber eben auch Königs Kollege Bukow - gespielt von Charlie Hübner - Verständnis für rechte Wähler gezeigt, betonte Moore. "Wir bilden in dem Team einen Querschnitt der Gesellschaft ab." In der Mediatheken-Version der Folge ist das nur bedingt der Fall.

mma
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.