HOME

Umfrage: Fast jeder Dritte wünscht sich "Wetten, dass..?" auf den Bildschirm zurück

Ewige Liebe? Vier Jahre nach dem Ende der ZDF-Show wünscht sich jeder dritte TV-Zuschauer "Wetten, dass..?" auf den Bildschirm zurück. Nur die ganz Jungen vermissen einen anderen Moderator mehr als Thomas Gottschalk.

Thomas Gottschalk bei Wetten, dass..?

Thomas Gottschalk während einer "Wetten, dass..?"-Sendung in Leipzig, 2007.

DPA

Die einstige ZDF-Erfolgsshow "Wetten, dass..?" erfreut sich immer noch großer Popularität. Fast jeder Dritte möchte in Deutschland den Fernsehklassiker wieder auf den Bildschirm zurückhaben. 30 Prozent wünschten sich in einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsfirma YouGov im Auftrag der Zeitschrift "Auf einen Blick" die Rückkehr der Show, die bis 2011 mit Thomas Gottschalk lief und danach noch bis zur ihrer Einstellung 2014 mit Markus Lanz.

Auf Platz zwei landete der ARD-Klassiker "Am laufenden Band", den 20 Prozent der Befragten gerne zurück hätten - die Sendung, präsentiert von Spaßmacher Rudi Carrell - lief von 1974 bis 1979. Gleichauf mit 20 Prozent auf Platz zwei lag Stefan Raabs ProSieben-Spektakel "Schlag den Raab", das mit dem Abgang von Raab von der Fernsehbühne Ende 2015 beendet wurde. Auch "Spiel ohne Grenzen", vor allem in den sechziger und siebziger Jahren ein Hit, hat noch einige Anhänger. 19 Prozent wollen die internationale Spielshow wieder haben.

Entertainer bei Twitter: Wetten, dass.. Sie Thomas Gottschalk Tweets lieben werden?

"Wetten, dass..?" schlägt sogar den Raab

Auf dem letzten Platz fand sich die einst von Karl Moik und Andy Borg präsentierte Volksmusikparade "Musikantenstadl" wieder, für die sich lediglich 5 Prozent erwärmten. Nicht viel besser erging es den Sendungen "Auf los geht's los" (1977-1986) mit Joachim Fuchsberger und "Musik ist Trumpf" (1975-1981) mit Peter Frankenfeld und später Harald Juhnke mit jeweils 6 Prozent. Diese Shows gibt es allerdings schon mehr als 40 Jahre nicht - dementsprechend sind sie weitgehend vergessen. 

Beim jüngeren Publikum zwischen 18 und 24 Jahren platzierte sich "Schlag den Raab" mit 42 Prozent ganz vorn. Offensichtlich geht es da aber besonders um die Präsenz von Erfinder Raab selbst, denn die Neuauflage mit Steffen Henssler war jüngst ein Schlag ins Wasser.

TV-Klassiker: Michelle Hunziker soll wieder "Wetten, dass...?!" moderieren
dho / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.