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Vanessa Mai und Moses Pelham: Keine Angst vorm Genre-Mix

Schlagerstar Vanessa Mai und Hip-Hop-Ikone Moses Pelham performten erstmals gemeinsam. Bei dem Event sangen sie Pelhams Song "Meine Heimat".

Vanessa Mai und Moses Pelham beim Eon-Plus-Event in München

Vanessa Mai und Moses Pelham beim Eon-Plus-Event in München

Auftritt mit Seltenheitswert: Schlager-Prinzessin Vanessa Mai (26, "Regenbogen") und Rap-Star Moses Pelham (47, "Wenn das Liebe ist") haben bei einem Eon-Plus-Event am Donnerstag in München Pelhams Song "Meine Heimat" performt. Die beiden standen erstmals gemeinsam auf der Bühne. Mit diesem Gig demonstrierten die höchst unterschiedlichen Künstler eindrucksvoll, wie die Grenzen der musikalischen Genres durchbrochen werden können.

Während Vanessa Mai zu den erfolgreichsten Schlagersängerinnen Deutschlands gehört und mit ihrem aktuellen Album "Schlager" Platz 1 der deutschen Albumcharts erobern konnte, ist Moses Pelham ein Urgestein der deutschen Hip-Hop-Szene und auch als Produzent erfolgreich.

"Es ist schon eine Ehre"

"Schlager ist jetzt nun wirklich überhaupt nicht meine Musik", gibt Pelham im Interview gerne zu. "Aber wir spielen ja auch nicht zusammen Schlager, sondern da singt eine Frau, die sonst Schlager singt, aber sie singt bei mir ja keinen Schlager", erklärt er das Projekt. Den ersten Kontakt mit Mai hatte Pelham allerdings schon 2017 - als sie ihm die Chartspitze vor der Nase wegschnappte, wie er lachend erklärt.

Mit dem ausgewählten Song "Meine Heimat" ist Vanessa Mai "sehr zufrieden", wie sie im Interview sagt. Und Pelham bestätigt: "Der Song steht ihr super". Auch Mai bezeichnet die Zusammenarbeit "mega". Die beiden Künstler hätten sich zur Begrüßung sofort in den Arm genommen, "da fühlt man sich einfach gleich total wohl", erinnert sie sich. Es sei wie selbstverständlich gewesen, "die Musik, einfach oben stehen und Spaß haben". "Es ist schon eine Ehre, dass ich heute die Bühne mit ihm teilen darf und dass wir uns bündeln", schwärmt sie weiter.

Über die "spannende Symbiose der beiden unterschiedlichen Stilrichtungen Schlager und Rap", freute sich auch Eon-Geschäftsführer Wolfgang Noetel. Damit übertrage der Energiekonzern "den Gedanken des Bündelns von Energieverträgen mit einem in der Branche bisher einzigartigem Musik-Event". Und zeigt sich mit einem Augenzwinkern "happy" und überrascht, dass man "langweilige Energie" so attraktiv darstellen kann.

SpotOnNews