"The Rip" bringt offenbar juristischen Ärger mit sich: In einer neuen Klage behaupten zwei Polizisten laut "Entertainment Weekly", dass der Film von Ben Affleck (53) und Matt Damon (55) die realen Personen, die dem Werk angeblich als Vorlage dienten, diffamiert hat.
Darum geht es in der Klage
Zwei Beamte aus Florida verklagen die Firma der Hollywoodstars demnach wegen der Darstellung der Figuren in dem Drama. Die Polizisten werden im Film nicht namentlich erwähnt. In der Klage behaupten sie dem Bericht zufolge aber, dass die Figuren von Damon und Affleck so stark mit den beiden in Verbindung gebracht werden, dass ihre Darstellung "ihren persönlichen und beruflichen Ruf erheblich geschädigt" habe. Der Grund: Der Film und seine Werbung implizierten "Fehlverhalten, mangelndes Urteilsvermögen und unethisches Verhalten im Zusammenhang mit einem realen Polizeieinsatz".
Im Film "The Rip", der im Januar auf Netflix veröffentlicht wurde, geht es um die Polizisten Dane Dumars (Damon) und JD Byrne (Affleck). Sie finden mehrere Millionen Dollar an Kartellgeld und decken in dem Zusammenhang Korruption innerhalb der Polizei auf. In der Klage heißt es laut "Entertainment Weekly", dass der Film von einem realen Vorfall inspiriert sei. Durch "die Verwendung einzigartiger, nicht allgemeiner Details" der damaligen Ermittlungen in dem Film könne man darauf schließen, dass es sich bei den dargestellten Beamten um die Kläger handele.
Jüngstes Projekt der beiden Topstars
Matt Damon und Ben Affleck, die "The Rip" mit produzierten, standen schon mehrmals gemeinsam vor der Kamera. Als Duo wurden sie vor allem durch das Drama "Good Will Hunting" bekannt. Reunions feierten die beiden Schauspieler danach etwa bei Kevin Smiths Fantasy-Komödie "Dogma" oder 2021 bei dem historischen Drama "The Last Duel" von Ridley Scott.