Tulpe
„Sprengt den Wal“: Berliner Rockband provoziert mit neuem Song

  • von Kai Franzke jr. und Martina Lewinski
Tulpe
Toni, Chrissie, Joachim und Fedro von der Rockband Tulpe
© Stephan Rabold/Tulpe

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Die Band Tulpe ist dafür bekannt, gesellschaftliche Inhalte in ihrer Musik aufzugreifen. Ihr neuer Titel „Sprengt den Wal“ bezieht sich auf „Timmy“ und sorgt für Aufmerksamkeit.

Dieser Artikel erschien zuerst bei RTL.de

Mit ihrem neuen Titel „Sprengt den Wal“ sorgt die Berliner Band Tulpe derzeit für Aufmerksamkeit. Der Track, der sich auf „Timmy“ bezieht, greift ein aktuelles Thema auf, das bereits für Diskussionen sorgt. Tulpe sind dafür bekannt, Inhalte aus Reality-TV, Nachrichten und gesellschaftlichen Debatten in ihre Musik zu übersetzen.

Zur Band gehören Frontmann Joachim Foerster, Christoph Chudaska, Anton Eder und Fedro Heger. Auf RTL-Anfrage erklärt Sänger Joachim Foerster, wie die Idee zum neuen Song entstanden ist: „Rockmusik und Tiere haben ja eine gewisse Tradition. Ozzy Osbourne hat einer Fledermaus den Kopf abgebissen, wir wollten das Ganze einfach ein bisschen weiter denken und sowieso immer schon mal etwas in die Luft sprengen. Plötzlich lag der Wal da.“

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Anspielungen auf Wal-Sprengung – und Markus Söder

Der Titel „Sprengt den Wal“ ist bewusst provokant gewählt. Die Band verarbeitet immer wieder Inhalte, die gerade in sozialen Medien oder der öffentlichen Debatte präsent sind. So entstehen Songs, die nah am Zeitgeschehen bleiben und bei vielen Menschen direkt einen Nerv treffen.

Inhaltlich setzt der Song vor allem auf provokante, bewusst überspitzte Zeilen, die schnell im Kopf bleiben. So heißt es etwa: „Sprengt den Wal, wir meinen’s nicht böse, er will doch auch nach Hause in die Fritteuse.“ An anderer Stelle wird der Ton noch absurder und medienkritischer: „Ab zu Söder in den Bauch, halt die Kamera mit drauf, RTL ich bin ein Wal, sprengt mich hier raus.“

Gemeint ist CSU-Chef Markus Söder, der sich auf Instagram regelmäßig beim Essen zeigt.

Tulpe: Großes Spektakel im Kopf

Wie eine mögliche Inszenierung der „Wal-Sprengung“ aussehen könnte, beschreibt Foerster exklusiv bei RTL in einem überzeichneten Szenario: „Großes Spektakel. Public Viewing am Brandenburger Tor. Danach All-you-can-eat-Buffet. Live-Musik von Michael Wendler.“

Warum sich Tulpe selbst als „Könige von Trotzdem“ bezeichnen, erklärt die Band so: „Weil wir auch trotz herausfordernder Zeiten einen humorvollen Blick auf die Dinge nicht verlieren wollen. Humor ist Zuhause, Humor macht erfinderisch. Und gute Ideen sind das, was wir gerade dringend brauchen.“

Dieser Ansatz spiegelt sich auch in den Lyrics von „Sprengt den Wal“ wider. Mit bewusst überspitzten Humor-Elementen heißt es etwa: „Lass es Walsalami regnen und Kotelett“ oder „Wo er liegt, könnte man einen Parkplatz bauen.“ Die Band setzt dabei auf Provokation und Überzeichnung – und sorgt genau damit für Diskussionen.

Verwendete Quelle: Instagram/tulpeofficial, RTL-Recherche

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