Ein Mann, der auf sich hält, rasiert sich – ganz gleich, was der aktuelle Trend ihm vorzuschreiben versucht. Häufig geht mit der Rasur das Leid gereizter Haut, Rasurbrand und Schnitten einher. Muss nicht sein, wenn Sie wenige Grundregeln beachten. Bevor sich Klinge und Haut küssen, kommt die Frage auf, ob nass oder trocken die Rasur Ihrer Wahl ist. Die Antwort darauf geben nicht Sie, sondern Ihr Hauttyp.
Bart rasieren: Nass oder trocken?
Wenn Sie eine empfindliche und trockene Haut haben, ist die Trockenrasur das Mittel Ihrer Wahl. Sensible Haut hat mit kleinen Schnittwunden große Probleme zu regenerieren. Sie bleibt länger gereizt und neigt in der Folge zu kleinen Pickeln, die die Rasur hinterlässt. Es gilt, die Haut nicht zu sehr zu beanspruchen und das schaffen elektronische Trockenrasierer besser als die Klingen ihrer nassen Brüder. Warum? Die Klinge liegt nicht direkt auf der Haut auf. Das reduziert das Risiko von Verletzungen. Wenn Sie Probleme mit Akne haben, wollen Sie ebenfalls zum Trockenrasierer greifen.
Die Auswahl an Trockenrasierern ist enorm groß. In Deutschland sind die zu Procter & Gamble gehörenden Rasierer von Braun die Platzhirsche. Die Rasierer der Serie 9 zählen mit knapp 200 Euro zu den Premium-Geräten. Für eine besonders schonende Rasur können Sie trotz Elektronik Rasierschaum auftragen. Ebenfalls beliebt sind Geräte von Philips und Panasonic.
Für Bärte sind Trockenrasierer ein Muss. Dank der verschiedenen Aufsätze lassen sich Bärte jeder Form ausgezeichnet trimmen und pflegen.
Bart rasieren: Die Nassrasur
Widerstandsfähigere Haut rasieren Sie lieber nass. Die Nassrasur ist im Vergleich zur Trockenen gründlicher, dauert aber länger und ist risikoreicher. Schon kleine Unachtsamkeiten führen zu unschönen und schmerzhaften Schnittverletzungen.
Die Klingen entscheiden darüber, ob die Rasur zur Tortur wird oder nicht. Stumpfe Klingen trennen die Haare nicht ab, sie rupfen sie raus und reizen so die Haut. Achten Sie darauf, die Klingen regelmäßig zu wechseln. Denn in der Folge stumpfer Klingen kann sich die Haarwurzel durch das Rupfen entzünden und unschöne Pickelchen entstehen. Wenn Sie an einem bei der Rasur nicht sparen wollen, sind es die Klingen.
Bevor Sie Ihren Bart rasieren, wollen Sie Ihr Gesicht waschen. Sind Gesicht und Klinge sauber, gilt es die borstigen Härchen aufzuweichen und aufzustellen, damit sie die Klinge sauber abtrennen kann. Rasierschaum weicht die Haare auf und stellt sie zugleich auf. Lassen Sie den Schaum etwa eine Minute seine Arbeit verrichten und einwirken.