"Tatort" BR stellt seine Jahreshighlights 2026 vor

BR-Filmbrunch: Adele Neuhauser, Johanna Wokalek, Eli Wasserscheid, Rosalie Thomass, Ferdinand Hofer, Miroslav Nemec, Stefan Be
BR-Filmbrunch: Adele Neuhauser, Johanna Wokalek, Eli Wasserscheid, Rosalie Thomass, Ferdinand Hofer, Miroslav Nemec, Stefan Betz, Harald Krassnitzer, Udo Wachtveitl, Stephan Zinner und Sebastian Bezzel.
© BR/Markus Konvalin
Der BR hat seine Highlights für 2026 präsentiert. Der Abschied der Münchner "Tatort"-Kommissare sorgte für bewegende Momente.

Zu Ostern steht vielen "Tatort"-Fans ein schwerer Abschied bevor: Miroslav Nemec (71) und Udo Wachtveitl (67) ermitteln in der Doppelfolge "Tatort: Unvergänglich" in ihrem letzten Fall. Der Abschied der beiden Sonntagskrimi-Legenden nach 35 Jahren hängt auch beim traditionellen Filmbrunch des Bayerischen Rundfunks am Freitag (23. Januar) im Münchner Literaturhaus wehmütig in der Luft.

"Dieses Mal hinterlassen nicht die Täter Spuren"

Bettina Ricklefs, Programmbereichsleiterin Spiel-Film-Serie des BR, widmete dem Münchner Ermittlerduo in ihrer Rede bewegende Worte sowie großen Dank. Sie wendete sich ganz persönlich an die Darsteller: "Lieber Miro, lieber Udo, ihr habt gezeigt, wie man über Jahrzehnte hinweg relevant bleibt." Dabei hätten sie sich stets weiterentwickelt, aber sich nie verbogen und dem Münchner "Tatort" eine Seele gegeben. Nun aber ende diese gemeinsame Reise. Sichtlich bewegt schloss Ricklefs ihre Rede: "Dieses Mal sind es nicht die Täter, die Spuren hinterlassen, sondern ihr. Danke für alles."

Was folgte, waren Standing Ovations und minutenlanger Applaus von Kolleginnen und Kollegen, Pressevertretern und weiteren Gästen. Auch in dem rund 40 Minuten langen Highlight-Trailer markiert der letzte Fall des Ermittlerduos Ivo Batic (Nemec) und Franz Leitmayr (Wachtveitl) das große Finale und deutet an: Ihr letzter Fall vor dem Ruhestand ist für die Münchner Kommissare keinesfalls ungefährlich.

BR stellt Frauen in den Fokus

Beim FilmMittwoch will der BR in seinen Produktionen vermehrt auf Geschichten mit starken weiblichen Rollen setzen. So ist am 11. März Adele Neuhauser (67) in "Makellos - Eine kurze Welle des Glücks" in der Hauptrolle zu sehen. Als Constanze steckt sie in einer festgefahrenen Ehe fest und findet ausgerechnet bei einem Callboy neue Leidenschaft. Doch die Affäre soll ihr Leben gewaltig auf den Kopf stellen. Eine Woche später, am 18. März, folgt mit "So haben wir dich nicht erzogen" eine Komödie, die schon mit wenigen Szenen im Trailer einige Lacher aus dem Publikum gewinnen kann. Balbina (Brigitte Hobmeier, 49) und Inka (Gerti Drassl, 47) glauben, bei ihrer Tochter alles richtig gemacht zu haben. Doch als diese einen Mann zum Essen mit nach Hause bringt, den sie auch noch heiraten möchte, ist das Gefühlschaos in dem Damen-Haushalt perfekt. Beide Drehbücher stammen aus der Feder von Star-Autor Uli Brée (geb. 1964).

Für Lacher sorgten auch die ersten Bilder des sehnlichst erwarteten neuen Eberhofer-Krimis "Steckerlfischfiasko", der am 13. August in den Kinos startet. Nach drei Jahren Pause gibt es in Niederkaltenkirchen wieder einen Mord aufzuklären. Der örtliche "Steckerlfischkönig" wird tot aufgefunden. Franz Eberhofer (Sebastian Bezzel, 54) und Rudi Birkenberger (Simon Schwarz, 55) nehmen die Ermittlungen auf.

Schon am 7. Mai kommt mit "Der verlorene Mann" ein Film mit Dagmar Manzel (67), August Zirner (70) und Harald Krassnitzer (65) in die Kinos, der Humor mit ernsten Themen verbindet. Kurt (Krassnitzer) steht plötzlich bei seiner Ex-Frau Hanne (Manzel) und ihrem neuen Partner (Zirner) vor der Tür. Dass sie bereits seit 20 Jahren geschieden sind, weiß Kurt aufgrund seiner Demenzerkrankung nicht mehr.

Olympia und Sportfreunde Stiller

Dokumentarisch bietet der BR 2026 ein besonderes Schmankerl für die Fans der Band Sportfreunde Stiller. Die Doku soll im Frühjahr in der ARD Mediathek starten und begleitet die Popstars anlässlich ihres 30-jährigen Bühnenjubiläums bei der Produktion ihres neuen Albums, das sie diesmal in Eigenregie, ohne große Plattenfirma umsetzen wollen. Nachdem sie schon vor 20 Jahren mit ihrem Fußball-Song "'54, '74, '90, 2006" die Massen begeistern konnte, steuern Sportfreunde Stiller in diesem Jahr für die ARD den Olympia-Song "Ti amo, Italiano!" bei.

Passend zu den Olympischen Winterspielen startet auch die erfolgreiche Serie "School of Champions" am 6. Februar in die dritte Staffel. Im Frühjahr geht es auch für Stephan Zinner (51) als Pfarrer Hans Reiser in "Himmel, Herrgott, Sakrament" weiter. Ein genauer Ausstrahlungstermin steht hier noch aus. Der Trailer verspricht aber viele neue Herausforderungen, vor die Reiser durch sein Helfersyndrom gestellt wird.

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