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Abgewatscht - Promis der Woche: Die Körbchen von Kate Moss

Kate Moss hat Gewicht zugelegt - und zwar genau an der "richtigen Stelle", wie das Model meint. Derweil trauert Mickey Rourke um seinen Hund und Eva Herman um ihre Karriere. Und wer möchte die alten Socken von Michael Jackson für 440 Euro kaufen?

Von Stefan Mielchen

Trauer um Loki! Der Chihuahua von Schauspieler Mickey Rourke hat nach 17 Jahren ausgebellt. "Ich bin sehr froh darüber, dass Loki friedlich in meinen Armen eingeschlafen ist", sagte Rourke derart rührend, als ob er fürs Wochenende noch eine weitere Oscar-Nominierung einheimsen wollte. Dabei würde Mr. Abgehalftert eher ein Preis für den größten Schuhtick seit Imelda Marcos gebühren: Am Londoner Flughafen Heathrow verursachte der Mime in dieser Woche einen Stau, weil außer ihm noch einer seiner Koffer Übergewicht hatte. Darin: 36 Kilo Schuhe! Victoria Beckham soll vor Neid in Schnappatmung verfallen sein.

Dabei ist es doch eigentlich schön, wenn auch hässliche Männer Stil zeigen. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier ist dessen eher unverdächtig. Als er sich vor 16 Jahren bei Gerhard Schröder vorstellte, trug er einen lilafarbenen Anzug und eine grüne Brille, wie Steinmeier jetzt Sandra Maischberger gestand. Gut, es waren die 90er, aber schwuler als Guido Westerwelle mussten Politnovizen auch damals nicht unbedingt aussehen. Schröder habe dem Bewerber seinerzeit gesagt: "Du passt zu uns!" Aber der findet ja auch die Scorpions dufte...

Apropos schlechte Musik: Ross Anthony will jetzt Schauspieler werden. Der Ex-Brosis-Sänger hat zwar durch den letztjährigen Sieg im Dschungelcamp längst den Höhepunkt der für ihn vorgesehenen TV-Verwertungskette hinter sich gelassen. Nur gemerkt hat er's offenbar noch nicht. Eine Serienrolle bei RTL soll's sein, den Titel will Ross aber noch nicht verraten. Und, na klar: "Wenn ich nicht vor der Kamera stehe, schreibe ich an einem Kinderbuch" - muss also ein ziemlich dicker Wälzer werden. Sollte Dschungelnachfolgerin Ingrid van Bergen auch unter die Autoren gehen wollen, einen Titel gäb's schon: "Die Mörder sind unter uns".

Ist noch ein Job beim Discovery Channel frei?

Auferstanden als Ruine: Auch Eva Hermann strebt nach ihrer tausendjährigen Pause ein TV-Comeback an und möchte wieder die Macht über die großdeutschen Flimmerkästen ergreifen. "Bild" fragt bereits voller Sorge: "Wird sie die neue Margarethe Schreinemakers?" Da sei Gott vor! Die hierfür notwendige Stimmbandoperation dürfte sich das fleischgewordene Mutterkreuz kaum antun. Ob blond, ob braun: daheim nervt Eva längst wie Margarethe. In der "Bunte" zitierte Hermann ihren eigenen Sohn mit der flehenden Bitte: "Mama, jetzt wird es aber Zeit, dass du mal wieder ins Fernsehen gehst". Blöd nur, dass das beim Fernsehen niemand so sieht. Oder hat der History Channel vielleicht noch einen Job frei? Die Herrmanschlacht in 33 Folgen, oder so?

Die Busenmeldung der Woche kommt von Koks Moss, über deren vermeintliche Schwangerschaft derzeit wild spekuliert wird. Doch das kleine Bäuchlein des Topmodels ist offenbar nicht mehr als die unter Alkoholikern übliche Plauze. Moss selbst weist andere Umstände von sich und sagt: "Ich habe lediglich einige Pfunde zugelegt. Und die sind an die richtige Stelle gegangen." Die sitzt weiter oben, denn: "Mir sind gerade erst Brüste gewachsen, ich bin jetzt eine richtige Frau". Körbchengröße B mit 35 - klingt wie eine Erfolgsgeschichte aus Silicon Valley.

Ausverkauf bei Michael Jackson

Reichlich schlecht scheint es hingegen Michael Jackson zu gehen, dessen Körbchengröße unbekannt ist. Insider glauben zu wissen, er sei von einem geheimnisvollen fleischfressenden Bakterium befallen. Doch weit gefräßiger sind Jackos Gläubiger. Sein halbes Leben steht jetzt zur Versteigerung - 2000 Posten in einem Katalog, der sechs Bände dick ist. Schlimmer noch: Jacko besitzt dermaßen viel Ramsch, dass allein die Menge schon den Preis drückt, denn den Plunder will kaum jemand haben. So ist ein Gemälde, das den King of Pop neben Seinesgleichen zeigt (Einstein, Lincoln und die Mona Lisa), mit 740 Euro noch vergleichsweise hoch angesetzt. Aber mal ehrlich: Wer, außer verschrobenen Fetischisten vielleicht, gibt ernsthaft ein Gebot über 440 Euro für Jacksons gebrauchte Socken ab?

150 Dollar für Zigarren

Einen entsprechend großen Knall hätte vielleicht Prinz Frédéric von Anhalt (65). Doch der ist ebenfalls klammer als klamm - Finanzkrise! An ihre Klunker lässt Gattin Zsa Zsa Gabor den falschen Adeligen offenbar nicht ran. Und jetzt wird ihm daheim in Deutschland auch noch die Rente verweigert. Riester, ick hör' dir trapsen! "Ich habe zehneinhalb Jahre hart gearbeitet", klagt der arme Fred. "Eine Unverschämtheit!" Kann man so sehen, muss man aber nicht. In den restlichen 55 Lebensjahren wäre ja auch Zeit für ein paar Tage sinnvoller Beschäftigung gewesen. Anhalt gibt sich indes bescheiden: "Ich brauche nicht viel", sagt er. Am Tag rauche ich so zwei oder drei Zigarren. Das sind, sagen wir mal, 150 Dollar für Zigarren." Es geht eben nichts über eine ausgewogene Ernährung.