Andy Murray nach der Karriere
Familie, Hund Bonnie und neue Rollen

Andy Murray mit Hund Bonnie.
Andy Murray mit Hund Bonnie.
© Purina Pro Plan

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Andy Murray hat den Schläger weggepackt, verschwunden ist er nicht. Nach dem Karriereende rücken Familie und neue Aufgaben in den Fokus.

Als Andy Murray (38) im August 2024 nach den Olympischen Spielen in Paris unter Tränen seinen Rücktritt verkündete, hinterließ er eine Lücke im britischen Tennis, die so schnell niemand füllen dürfte. Der dreifache Grand-Slam-Sieger, zweifache Olympiasieger und Ex-Weltranglistenerste, 2019 vom damaligen Prinz Charles auf Geheiß der Queen zum Ritter geschlagen, hatte das britische Tennis über mehr als ein Jahrzehnt geprägt. Knapp zwei Jahre nach seinem Karriereende zeigt sich: Sir Andy hat sich ein beachtlich vielseitiges neues Leben aufgebaut.

Für Schlagzeilen sorgte der Schotte zunächst als Coach. Von Ende 2024 bis Mitte 2025 trainierte er ausgerechnet seinen langjährigen Wettbewerber Novak Djokovic. Seitdem ist Murray regelmäßig als TV-Experte für Sky Sports im Einsatz, zuletzt bei den Monte Carlo Masters an der Seite von Tim Henman. Die nächste Tennis-Schlagzeile aus der Familie lieferte vor wenigen Tagen sein älterer Bruder Jamie (40): Der siebenfache Grand-Slam-Sieger im Doppel und Mixed beendete ebenfalls seine Karriere - und Andy reagierte mit einer liebevollen Hommage per Videobotschaft auf Social Media: "Jamie, ich bin mir nicht sicher, was ich als Kind mehr geliebt habe - mit dir auf dem Platz zu stehen oder dich zu ärgern."

Vom Tennisprofi zum Familienmensch

Parallel zu seinem Experten-Leben baut der Schotte sein wirtschaftliches Standbein auch ohne Tennis immer weiter aus: An mehr als 40 Start-ups soll er inzwischen beteiligt sein, darunter natürlich auch Sportmarken. Dass die Familie dabei nicht zu kurz kommt, ist Murray besonders wichtig. Mit Ehefrau Kim und den gemeinsamen Kindern lebt er zurückgezogen in der Grafschaft Surrey im südlichen England. Im Frühjahr 2025 zog dort ein neuer Mitbewohner ein: Flat-Coated Retriever-Hündin Bonnie. Der Welpe ist dabei längst zum heimlichen Familienstar auf Social Media avanciert - und zum Werbegesicht. Gemeinsam mit Bonnie ist Murray seit Herbst 2025 Markenbotschafter der Tiernahrung Purina pro Plan, an der Seite von Tennis-Kollegen wie Jasmine Paolini, Gaël Monfils und Elina Svitolina.

Zeit für die Familie und seinen Hund

Dass ausgerechnet Ernährung im Mittelpunkt des Deals steht, ist natürlich kein Zufall. "Während meiner gesamten Karriere habe ich meine Ernährung stets genau im Auge behalten, da sie für die Leistungsfähigkeit als Tennisspieler so entscheidend ist", erklärt Murray. Nicht weniger erwarte er bei der Nahrung, die er nun seiner Hündin gebe. Aber auch abseits der Kampagne verbringt der Ex-Profi viel Zeit mit Bonnie: "Als ich noch Tennis gespielt habe, hatte ich kaum Zeit, mit den Hunden spazieren zu gehen, aber jetzt, wo ich etwas mehr zu Hause bin, genieße ich es wirklich."

Die Integration des Welpen in den Familienalltag verlief nach Murrays Worten unkompliziert. Bonnie stecke voller Energie und treibe den ein oder anderen Schabernack - etwa, indem sie während des Essens versuche, auf den Küchentisch zu springen. Während die Eltern das zu unterbinden versuchten, feuerten die Kinder sie geradezu an. Den Großteil der Erziehung übernehme Ehefrau Kim, er selbst kümmere sich eher um den spielerischen Part.

Dass Bonnie außerdem mit Hingabe apportiert - und zwar mit hundefreundlichen Tennisbällen -, passt ins Bild. Es sei, wie Murray mit einem Augenzwinkern verrät, so ziemlich das einzige Mal, dass er heutzutage überhaupt noch Tennisbälle schlägt. Und dennoch bleibt Murray auch als Figur des Sports präsent. Der Centre Court im Queen's Club trägt seit Juni 2025 seinen Namen, in Wimbledon ist für 2027 sogar eine Murray-Statue geplant.

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