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Moderatorin Darum läuft bei Barbara Schöneberger daheim Capital Bra

Barbara Schöneberger
Barbara Schöneberger möchte Kinder für klassische Musik begeistern.
© Caroline Seidel / DPA
Gerade hat sie als Sprecherin an einem Klassik-Album mitgewirkt. Ihren Kindern braucht Barbara Schöneberger damit nicht zu kommen. Die hören ganz andere Musik.

Sie zählt zu den beliebtesten Moderatorinnen Deutschlands, bringt ihr eigenes Magazin heraus und ist Mutter zweiter Kinder. Bei all dem hat Barbara Schöneberger noch Zeit für weitere Projekte. Gerade hat sie zusammen mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin ein Klassik-Album für Kinder aufgenommen. Darauf liest die 45-Jährige Sergei Prokofjews "Peter und der Wolf" in neuer Textfassung. Und beim "Karneval der Tiere" liest sie zwischen den einzelnen Stücken Erzählungen. 

Dass Schöneberger bei diesem Werk des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns mitwirkt, hat eine persönliche Bewandtnis: Es war das erste Album, das sie als Kind geschenkt bekommen hat. Denn die gebürtige Münchnerin stammt aus einer musikalischen Familie: Ihr Vater war Solo-Klarinettist an der Bayerischen Staatsoper.

Barbara Schöneberger über die musikalische Vorliebe ihrer Kinder

Auf ihre eigenen Kinder hat sich die Liebe zur klassischen Musik bislang noch nicht übertragen. "Kein Kind der Welt schreit 'Hurra', wenn es Klassik hören soll", sagt die Moderatorin im Gespräch mit der "Bild"-Zeitung. "Bei uns ist Rapper Capital Bra angesagt." Sie selbst versuche mit der "Zauberflöte" von Wolfgang Amadeus Mozart dagegenzuhalten.

Ihre eigene musikalische Sozialisation war ganz anders: Sie war mit vier Jahren das erste Mal in der Oper, ihre Mutter nahm sie mit in "Hänsel und Gretel". Die Musik stand damals für sie aber nicht an erster Stelle: "Nach drei Minuten habe ich gefragt, wann die Hexe endlich kommt", verrät sie.

Ihre Liebe zu dieser Art von Musik ist bis heute geblieben: "Auf eine einsame Insel würde ich eher klassische Alben als die meisten Menschen mitnehmen." Dabei könne es ihr musikalisch nicht düster, schwermütig und traurig genug sein.

Um kommende Generationen die Konzertmusik näher zu bringen, hat sie nun an dem neuen Album mitgewirkt. "Wir wollen damit Kinder für Klassik begeistern."

Quelle: "Bild.de"

che

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