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Bee-Gees-Sänger Robin Gibb: Arbeit half ihm im Kampf gegen den Krebs

Klassische Hilfe: Die Arbeit an seinem "Titanic Requiem" hat Robin Gibb nach eigener Aussage beim Kampf gegen den Krebs geholfen. Das Thema Titanic beschäftigt den 62-Jährigen schon länger.

Bee-Gees-Star Robin Gibb nutzte die Arbeit an seinem ersten klassischen Werk, um sich von seiner Krebskrankheit abzulenken. Gibb sah sich im vergangenen Jahr mit der Diagnose Leberkrebs konfrontiert. Dass er die Krankheit besiegt habe und sich nun auf dem Weg der Besserung befände, habe er auch seiner Musik zu verdanken, sagte der 62-Jährige dem Boulevardblatt "The Sun". "Ich bin wirklich dankbar dafür, dass mich die Arbeit an 'The Titanic Requiem' in solchem Maße von meiner Krankheit abgelenkt hat", wird Gibb zitiert. Er glaube sogar ernsthaft, dass die Krankheit ihm "womöglich das Leben gerettet hat."

Das Thema seiner Kompsition, der Untergang des weltberühmten Luxusliners Titanic, begleitet Gibb schon seit seiner Jugend. "Eine meiner frühesten Erinnerungen als kleiner Junge ist, dass mir meine Oma erzählte, wie ihre Mutter unglaublich weinte, als sie vom Sinken der Titanic erfuhr", sagt der Bee-Gees-Sänger. Später sei er als Achtjähriger auf der Überfahrt nach Australien mit seiner Familie in einen Monsun geraten. "Dann machte der Kapitän eine Durchsage: 'Machen sie sich keine Sorgen. Es gab seit dem Untergang der Titanic 1912 keine Tragödie auf dem Meer'." Obwohl diese Aussage weder richtig gewesen sei, noch zur Beruhigung der Passagiere beitrug, habe sie ihn erneut auf den "Geist der Titanic" aufmerksam gemacht, so Gibb.

Von seinem "Titanic Requiem" erhofft sich der Musiker, dass es ein "passendes Denkmal" für all jene sei, die bei dem Schiffsunglück den Tod fanden. Gibb schrieb das Werk zusammen mit seinem Sohn Robin-John. Die Weltpremiere soll am 10. April in der Central Hall in London stattfinden, wo der Künstler auch seinen neuen Song "Don't Cry Alone" vorstellen will.

cjf/Bang
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