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Staatsanwalt Thierry Dran

Tod eines Ultrarechten in Lyon: Ermittlungen wegen "vorsätzlicher Tötung"

Nach dem gewaltsamen Tod eines ultrarechten Aktivisten in Frankreich hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen "vorsätzlicher Tötung" gegen sieben junge Männer eingeleitet, unter ihnen ein parlamentarischer Mitarbeiter der linkspopulistischen Fraktion La France Insoumise (LFI). Für die sieben Verdächtigen im Alter zwischen 20 und 26 Jahren sei Untersuchungshaft beantragt worden, sagte Staatsanwalt Thierry Dran am Donnerstag in Lyon. 
Giorgia Meloni und Emmanuel Macron

Tod eines Ultrarechten: Macron kritisiert Einmischung Melonis

Der gewaltsame Tod eines jungen Rechtsradikalen in Frankreich hat zu einem ungewöhnlichen französisch-italienischen Schlagabtausch geführt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron warf der italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni indirekt eine unerwünschte Einmischung vor: "Ich bin immer wieder erstaunt zu sehen, dass Leute, die nationalistisch sind und nicht wollen, dass man ihnen reinredet, immer die Ersten sind, die kommentieren, was bei den anderen passiert", sagte Macron am Donnerstag am Rande seiner Indien-Reise. Es wäre besser, jeder würde sich um seine eigenen Angelegenheiten kümmern, fügte er hinzu. 
Bild des getöteten Quentin Deranque

Macron warnt vor "Spirale der Gewalt" nach Tod von Rechtsradikalem in Lyon

Nach dem gewaltsamen Tod eines ultrarechten Aktivisten in Frankreich hat Präsident Emmanuel Macron vor einer "Spirale der Gewalt" gewarnt. Macron zeigte sich besorgt und rief alle politischen Lager zur Ruhe auf. "Alle müssen in ihren Reihen aufräumen", sagte Macron mit Blick auf gewaltbereite Extremisten während seiner Indienreise am Donnerstag in Neu-Delhi. In der Republik gebe es "keinen Platz für Bewegungen, die Gewalt verüben oder rechtfertigen", fügte er hinzu. Der Bürgermeister von Lyon, wo am Samstag ein Trauermarsch stattfinden soll, warnte vor Ausschreitungen und neuen Zusammenstößen.