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Dianas Unfalltod: Ein tödlicher Zufall

Prinzessin Diana könnte noch am Leben sein. Wie erst jetzt veröffentlichte Dokumente zeigen, saß sie nur wegen einer Panne in dem Auto, das in Paris verunglückte.

Ohne einen tragischen Zufall wäre Prinzessin Diana wahrscheinlich noch am Leben. Nach neuesten Erkenntnissen war es eine Autopanne, die sie veranlasste in ihrer Todesnacht mit dem angetrunkenen Chauffeur Henri Paul zu fahren und nicht in der eigentlich vorgesehenen Limousine. Dies geht aus einem Briefwechsel zwischen dem Außenministerium in London und dem damaligen britischen Botschafter in Paris hervor. Die Dokumente wurden am Dienstag auf der Grundlage des britischen Informationsfreiheitsgesetzes - dem "Freedom of Information Act" - im Internet veröffentlicht.

In zwei voneinander unabhängigen Schreiben heißt es dort, das erste Auto, das Diana und ihr Freund Dodi Fayed in der Nacht vom 30. auf den 31. August vor dem Ritz-Hotel bestiegen hätten, sei nicht angesprungen. Darum sei das Paar "in das nächste Auto gestiegen, das von einem Chauffeur des Ritz gefahren wurde". Dieser Chauffeur, Henri Paul, wurde später von einem französischen Gericht für den tödlichen Unfall verantwortlich gemacht. Er war betrunken und fuhr zudem viel zu schnell. Bei dem Unfall kam auch er ums Leben.

Möglicherweise diente das zweite Auto allerdings auch dazu, die vor dem Hotel wartenden Fotografen zu verwirren. Auch diese Erklärung wird in einem dritten Schreiben der Botschaft angeführt.

Trotz des französischen Gerichtsurteils haben die britischen Behörden im vergangenen Jahr eine eigene Untersuchung eröffnet, um den hartnäckigen Gerüchten über eine Verschwörung gegen Diana nachzugehen. Diana hatte sich ein Jahr vor ihrem Tod vom britischen Kronprinzen Charles scheiden lassen.

AP / AP
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