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Golden Globes: Kidmans Klatschen und Hanks als Kellner: Darüber wurde bei den Golden Globes getuschelt

Kurioses Klatschen, zwei Erzfeindinnen und ein Star-Kellner: Nicht nur gute Filme und "Time's Up" waren bei den Golden Globes Thema. Es gab auch Momente abseits der großen Bühne, die für Gesprächsstoff sorgten. 

Nicole Kidman Golden Globes

Mit ihrem komischen Klatschen bei den Oscars im vergangenen Jahr (r.) erntete Nicole Kidman Spott. Bei den Golden Globes klatschte sie hingegen ganz normal. 

Die 75. Golden Globes standen im Zeichen von starken Frauen, der "Time’s Up"-Initiative und vieler großartiger Filme. Doch es gab auch einige Momente, die das Publikum haben schmunzeln oder tuscheln lassen. Nicole Kidman konnte gleich für zwei solcher Augenblicke sorgen: Weil die Australierin bei den Oscars im vergangenen Jahr noch mit ihrem merkwürdigen Klatsch-Stil auffiel – ihre Hände erinnerten damals etwas an überdimensioniert große Robbenflossen – waren bei den Golden Globes natürlich alle Augen auf sie gerichtet. Aber siehe da: Als ihr "Big Little Lies"-Kollege Alexander Skarsgard seinen Award entgegen nahm, klatschte die Australierin ganz normal mit leicht gekrümmten Fingern. Klatsch-Krise abgewendet. 

Kidman erwähnte ihre Adoptivkinder nicht

Kurz vorher hatte die Schauspielerin allerdings für Verwunderung gesorgt, als sie in ihrer Dankesrede ihren Mann Keith Urban sowie die zwei gemeinsamen Kinder Sunday Rose und Faith erwähnte, nicht jedoch ihre zwei Adoptivkinder mit Tom Cruise. Es ist nicht das erste Mal, dass sowohl Connor als auch Isabella Cruise in Kidmans Dankesrede keine Beachtung finden. Schon im vergangenen Jahr erwähnte sie bei den Emmy Awards nur ihre zwei Töchter mit Urban. Seit ihrer Trennung von Cruise soll das Verhältnis zu den beiden angespannt sein. Als Ex-Frau von Scientology-Mitglied Tom Cruise ist es wahrscheinlich, dass Kidman in seiner umstrittenen Glaubensgemeinschaft als "unterdrückerische Person" gilt und keinen Kontakt zu ihren Adoptivkindern haben darf.

Der Aniston-Jolie-Showdown blieb aus

Ein weiteres Tuschelthema war das mögliche Aufeinandertreffen zweier Hollywood-Erzfeindinnen, denn sowohl Jennifer Aniston als auch Angelina Jolie hatten sich angekündigt. Das letzte Mal waren beide 2015 bei den Critics Choice Awards im gleichen Raum. Besonders die Mitarbeiter, die für die Sitzordnung zuständig waren, dürfte dieses Detail mächtig unter Druck gesetzt haben. Zum großen Showdown kam es bei den Golden Globes im Beverly Hilton Hotel allerdings nicht: Während Jolie ihren zweitältesten Sohn Pax Thien mit auf den roten Teppich nahm, tauchte Jennifer Aniston dort gar nicht erst auf, sondern stahl sich unbemerkt durch den Hintereingang in die Halle. Gut möglich, dass keine der beiden zu sehr von der wichtigen Botschaft der Verleihung ablenken wollte.

Tom Hanks: der Liebling von ganz Hollywood

Für einen der größten Lacher bei den Golden Globes sorgte Tom Hanks, der die erste Werbepause nutzte, um sich geduldig an der Bar anzustellen und anschließend mit einem Tablett voller Martinis an seinen Tisch zurückkehrte. Dort wartete unter anderem Steven Spielberg schon sehnsüchtig auf seinen Drinks-Nachschub. Hanks gewann zwar keinen Award, aber für seine bodenständige und zurückhaltende Art wurde er trotzdem gefeiert. Und das zu Recht.