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Jeff Bezos: Wird die Scheidung zum Milliarden-Verlust?

Wie teuer kommt Amazon-Gründer Jeff Bezos seine Scheidung zu stehen? Seine Heimat Washington könnte ihn angeblich ein Vermögen kosten.

Jeff Bezos und seine Noch-Ehefrau MacKenzie Bezos

Jeff Bezos und seine Noch-Ehefrau MacKenzie Bezos

Mit rund 137 Milliarden US-Dollar (etwa 119 Milliarden Euro) ist Amazon-Gründer Jeff Bezos laut "Forbes" derzeit noch der reichste Mann der Welt. Die Betonung liegt auf "noch", schließlich lässt sich der Unternehmer von seiner Ehefrau MacKenzie Bezos scheiden, mit der er 1993 den Bund der Ehe einging - und Scheidungen in den USA können bekanntlich ins Geld gehen.

Über die genauen Abmachungen, die die beiden einst bei der Eheschließung getroffen haben, ist selbstredend nichts in die Öffentlichkeit gedrungen. Im Worst Case für Jeff Bezos (und Best Case für Noch-Ehefrau MacKenzie) könnte ihn das Liebes-Aus aber bis zu 66 Milliarden Dollar kosten, heißt es auf der US-Seite "CNBC". Der Grund dafür sei die Heimat des schwerreichen Paares: Denn der Bundesstaat Washington gehöre zu jenen Staaten, in denen, falls nicht explizit durch einen Ehevertrag anders geregelt, dem Partner die Hälfte des Vermögens zusteht, das während der gemeinsamen Ehejahre zusammen erwirtschaftet wurde.

Hälfte-Hälfte?

1993 heirateten die beiden, ebenfalls 1993 gründete Bezos den Online-Versandhandel Amazon. Somit falle fast das gesamte Vermögen des Paares in den Wirkungsbereich dieser Gesetzgebung. Allerdings vermutet die Seite, dass selbst in diesem Fall MacKenzie nicht auf die volle Summe pochen würde. Denn um sie auszuzahlen müsste Bezos Teile seiner Amazon-Anteile verkaufen - ein Manöver, das sie am Ende beide viel Geld kosten könnte. Eher werde man gemeinsam versuchen, das Familien-Vermögen weiter wachsen zu lassen, heißt es.

Am Hungertuch werden die Noch-Eheleute so oder so und trotz der vier gemeinsamen Kinder nicht nagen müssen. Die teuerste Scheidung in der Geschichte der Menschheit dürfte es aber dennoch werden. Diesen Rekord halte laut "CNBC" bislang der Kasino-Besitzer Steve Wynn und seine Ex-Frau Elaine - mit einer läppischen Milliarde Dollar.

SpotOnNews
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.