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Sorgerechtsstreit mit Chris Robinson Kate Hudsons Sohn muss vor Gericht aussagen

Kate Hudson
Kate Hudson streitet sich erneut mit ihrem Ex-Mann Chris Robinson um das Sorgerecht für ihren Sohn Ryder.
© dpa
Kate Hudson und Ex-Mann Chris Robinson streiten sich elf Jahre nach der Trennung erneut um das Sorgerecht für ihren gemeinsamen Sohn. Der 13-Jährige muss jetzt sogar selbst vor Gericht aussagen. 

Sie würden Freunde bleiben und keine schmutzige Wäsche in der Öffentlichkeit waschen wollen - das ließen Kate Hudson und Chris Robinson kurz nach ihrer Trennung im August 2006 über einen Sprecher mitteilen. Die guten Vorsätze hat das Ex-Paar inzwischen über Bord geworfen. Wie die britische Zeitung "Daily Mail" berichtet, will Hudsons Ex-Mann Robinson eine neue Sorgerechtsregelung für seinen und Hudsons 13-jährigen Sohn Ryder erreichen: Der Musiker beantragt das alleinige Sorgerecht. 

Kate Hudson muss Drogentests vorlegen

Schon im Sommer 2016 soll Chris Robinson laut "Daily Mail" einen entsprechenden Antrag gestellt haben. Da sich Hudson und der Musiker seitdem nicht einigen konnten, muss nun ein Richter zwischen den beiden Streithähnen vermitteln: Dafür müssen Hudson und Robinson dem Gericht Einsicht in ihre Gesundheitsakten geben und außerdem Drogentests vorlegen. Die Kosten dafür muss Kate Hudson tragen: 7.500 US-Dollar sollen der Tochter von Goldie Hawn bereits für den Prozess in Rechnung gestellt worden sein. 

Kate Hudson Chris Robinson
Ein Foto aus glücklichen Tagen: Kate Hudson und Ehemann Chris Robinson bei einer Filmpremiere 2005
© Picture-Alliance

In den Gerichtsberichten, die "Daily Mail" vorliegen, soll außerdem vermerkt worden sein, dass auch Sohnemann Ryder eine Aussage vor Gericht machen soll. Dem 13-Jährigen soll so ein Mitspracherecht darüber gewährt werden, bei welchem Elternteil er lieber aufwachsen möchte. 

Hudson ist auch vom Vater ihres zweiten Kindes getrennt

Der Sorgerechtsstreit kommt überraschend: Nach seiner Trennung hatte sich das Paar ursprünglich schnell auf ein gemeinsames Sorgerecht geeinigt und auch darauf, dass Ryder bei seiner Mutter Kate Hudson leben würde. Die Beziehung zu ihrem Ex-Mann, der inzwischen zum dritten mal verheiratet ist, sei freundschaftlich, sagte Hudson noch vor einem Jahr in einem Interview. Warum Robinson nun mit den Sorgerechtsvereinbarungen nicht mehr zufrieden ist, ist unklar.

Kate Hudson hat neben Ryder außerdem einen fünfjährigen Sohn mit "Muse"-Frontman Matt Bellamy, von dem sie inzwischen ebenfalls getrennt ist. Auch mit Bellamy hat sich Hudson schnell auf ein geteiltes Sorgerecht geeinigt: "Es war ein nahtloser Übergang. Kinder wollen einfach sehen, dass sich die Eltern trotzdem noch verstehen. Das ist der Fall, also ist alles gut." Ob man ihr das glauben kann? Ähnlich hat man das von der Schauspielerin schließlich auch nach der Trennung von Chris Robinson gehört. 

lis

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