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Blutverschmiert: "Mal bist du der Hammer und mal der Nagel": Lance Armstrong nach Sturz im Krankenhaus

Lance Armstrong ist auf einer Fahrradtour schwer gestürzt. Aus Angst vor einer schwerwiegenden Kopfverletzung ließ sich der ehemalige Profisportler im Krankenhaus behandeln. 

Lance Armstrong

Die Nase geschwollen, das Gesicht blutverschmiert: Dieses Foto postete Lance Armstrong auf Instagram. 

Von der US-Anti-Doping-Behörde USADA wurde lebenslang gesperrt, seine sieben Tour-de-France-Titel sind ihm aberkannt worden. Privat fährt der Radsportler aber noch immer - zu seinen Lieblingsrouten zählt der "Tom Blake Trail" in Snowmass Village, Colorado. Wie Armstrong auf seinem Instagram-Kanal verrät, ist er vor einem Tag übel auf der Radstrecke gestürzt. 

Lance Armstrong: Krankenhaus nach schwerem Sturz

"Ich bin ganz schön auf den Kopf geknallt", schreibt der 46-Jährige zu einem Selfie, auf dem sein blutverschmiertes Gesicht zu sehen ist. Seine Nase wirkt angeschwollen, die Wangen blutunterlaufen, auf seinem Trikot sind Blutflecken. Er habe sich nach dem Sturz sofort ins Krankenhaus von Aspen Valley begeben, um seinen Schädel untersuchen zu lassen, schreibt Armstrong. "In den vergangenen 46 Jahren, hätte ich diese Untersuchung einfach abgeblasen. Aber nicht jetzt", schreibt er zu dem Bild.

Nach Absturz: Armstrong will Jan Ullrich helfen

Zuletzt hatte Armstrong vor allem wegen seiner Sorge um Jan Ullrich von sich reden gemacht. Den Absturz seines ehemaligen Rivalen habe er aus den mitverfolgt, erzählte Ullrichs Anwalt Wolfgang Hoppe der "Bild"-Zeitung. "Lance Armstrong ist sehr an dem Schicksal von Jan interessiert, hat sich ständig informiert. Er sagt, dass die Rad-Community zusammenhalten muss", sagte Hoppe. "Aber das Wichtigste sei erst mal, dass Jan sich helfen lassen will. Und dann ist Armstrong sofort bereit, sich mit einem Arzt in ein Flugzeug zu setzen und nach Europa zu kommen."

Gesundheitlich steht einem Besuch Armstrongs bei Ullrich jedenfalls nichts im Weg. Was bei seiner Kopfuntersuchung im Krankenhaus herausgekommen ist, verrät der Sportler zwar nicht - seinem gut gelaunten Ton nach zu urteilen, scheint er sich aber von dem Schreck erholt zu haben. 

ls