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Nach Operation Ein besonderer Monatstag: Lena Dunham postet Nacktbild

Nach Operation: Ein besonderer Monatstag: Lena Dunham postet Nacktbild
Lena Dunham begeistert ihre Fans mit einer unerschrockenen Ehrlichkeit.


Insbesondere in den sozialen Netzwerken wirken ihre Bilder erfrischend echt und unverstellt.


Nacktszenen sind für die Schauspielerin und Regisseurin kein Problem, wie Fans der Serie Girls wissen.


Auch auf ihrem Instagram-Kanal hat Dunham nun drei Nacktbilder veröffentlicht.


Die Message, die dahinter steckt, ist jedoch alles andere als oberflächlich.


Mit den Fotos verarbeitet sie eine Operation, die ihr Leben veränderte.


Vor neun Monaten musste Dunham sich ihre Gebärmutter entfernen lassen.


Das Tattoo RIP Judy soll daran erinnern. Judy, so nannte sie ihren Uterus.


Neun Monate ist die OP her –  so lange, wie eine Schwangerschaft normalerweise dauert.


„Ich werde es nie so machen, wie ich es eigentlich geplant hatte.“


Mit ihrem Post stellt Dunham trotz der traurigen Umstände klar: Sie ist mit sich und ihrem Körper im Reinen, sogar dankbar.


„Heute bedanke ich mich bei Judy und bei meinem Körper, der stärker ist als ich es ihm jemals zugetraut hätte.“


Vielen Frauen, die keine Kinder bekommen können, macht der Post Mut.


Eine Nutzerin schreibt: „Es fühlt sich gut an, diesen Verlust zu ehren.“
Und eine andere:  
Ich musste die gleiche Entscheidung vor drei Jahren treffen.


Lena Dunhams Botschaft ist klar: Nach dem Fallen stehen wir noch stärker wieder auf.
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Lena Dunham ist für ihre ehrliche Art bekannt. Die Schauspielerin schreckt nicht davor zurück, unangenehme Themen anzusprechen oder ihre Krankheit Endometriose zu thematisieren - so auch jetzt auf Instagram.

Kein Filter, keine Klamotten, mittelmäßige Bildqualität - Lena Dunham zeigt sich auf ihrem Instagram-Kanal komplett nackt. Mutig, immerhin folgen der Schauspielerin über drei Millionen Menschen auf der Fotoplattform. 

Lena Dunham: Mutiger Instagram-Post

Doch die 32-Jährige hat eine wichtige Botschaft an ihre Follower und an sich selbst: "Heute ist der neunte Monatstag meiner Hysterektomie (operative Gebärmutterentfernung, Anm. d. Red). Ich habe noch nie den neunten Monatstag von irgendeinem Ereignis gefeiert, aber letzte Nacht ist mir klargeworden, warum diese Zahl so komisch auf mich wirkt." Vermutlich spielt Dunham darauf an, dass sie nach der Operation nicht auf natürlichem Wege Kinder bekommen kann. "Ich werde es nie so machen, wie ich es eigentlich geplant hatte", schreibt sie. 

An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Instagram integriert.
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Kleinere Operationen an ihren Eierstöcken in den Jahren zuvor hätten auf lange Sicht keine Linderung der Symptome gebracht. Und nachdem Dunham sich aufgrund starker Schmerzen regelmäßig in Krankenhäusern behandeln lassen musste, sei die Hysterektomie der einzige Schritt gewesen, um schmerzfrei leben zu können. Ein drastischer Schritt, den vermutlich keine Frau leichtfertig gehen würde. 

Tattoo als Andenken an ihre Gebärmutter

"Mein Körper ist fast ganz verheilt, aber jeden Tag finde ich neue blaue Flecken auf meinem Herzen. Aber heute bin ich mir selbst dankbar: Im schmerzvollsten Moment habe ich es geschafft, mich für mich selbst zu entscheiden", schreibt Dunham unter ihrem aktuellen Posting. Und sie verrät, dass ein Freund ihre Gebärmutter "Judy" genannt hätte, weshalb sie sich den Schriftzug "Rest in Peace Judy" tätowiert hätte. 

Unter ihrem Post erhält Dunham viel Zuspruch. Einige Fans erzählen in den Kommentaren von ihren eigenen Operationen und versuchen, Dunham Mut zu machen. "Nachdem ich jahrelang gegen die Endometriose gekämpft habe (und es noch immer tue), habe ich meine zwei Töchter adoptiert. Ich würde heute nichts ändern wollen", schreibt eine Nutzerin.  

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ls

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