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Beinahe-Trennung von Boris: Lilly Becker spricht über ihre Ehekrise im vergangenen Jahr

Nach Boris Beckers Pleite-Skandal im vergangenen Jahr versuchte Lilly Becker, ihren Kummer im Alkohol zu ertränken - bis sie die Reißleine zog und das Paar sich Hilfe suchte. 

Lilly Becker Boris Becker

Nachdem Boris Becker im Juni vergangenen Jahres für pleite erklärt wurde, ertränkte seine Frau Lilly Becker ihren Kummer im Alkohol. Heute geht es dem Paar (hier bei den Laureus World Sport Awards im Februar) wieder besser. 

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Im Sommer vergangenen Jahres wurde Ex-Tennisspieler Boris Becker von einem britischen Gericht für pleite erklärt. Seine Frau Lilly Becker versuchte, ihm öffentlich beizustehen. Aber es dauerte nicht lange, bis sich die finanzielle Krise auch auf die Ehe der beiden auswirkte. Schnell wurden Gerüchte laut, die Beckers stünden kurz vor der Trennung. 

Lilly Becker spricht zum ersten Mal über ihre Ehekrise

Wie groß die Folgen der negativen Schlagzeilen für ihre Ehe waren, gibt die 41-Jährige gegenüber der britischen Zeitung "Daily Mail" zu. "Das letzte Jahr war sehr hart für mich", sagt Becker und verrät, wie sehr die Pleite-News ihr damals zu schaffen machte. "Ich habe mich komplett gehen lassen. In jeder Hinsicht", erzählt Becker. "Ich habe zu viel getrunken, zu viel geraucht, bin zu viel ausgegangen und habe mich um nichts gekümmert", sagt sie der "Daily Mail" und fügt hinzu: "Ich dachte: Mein Leben ist grausam." Und Becker gibt auch zu, wie sehr sie und ihr Mann sich im Herbst vergangenen Jahres voneinander entfernten und beichtet ihren starken Alkoholkonsum. "Ich habe eine Packung Zigaretten am Tag geraucht. Boris ging ebenfalls durch eine so harte Zeit, dass er davon nichts gemerkt hat. Unsere Verbindung war dahin, jeder ist seiner Wege gegangen", gibt sie offen zu. Besonders zu schaffen machten ihr die vielen negativen Schlagzeilen und der öffentliche Druck auf die Ehe. "Das hat unser Leben massiv beeinflusst. Aber man findet so heraus, wer die wahren Freunde sind", sagt Becker. 

Rettung dank Paartherapie

Seine Ehe konnte das Paar retten. Doch ohne Hilfe von außen ging es nicht, wie das Model zugibt. "Wir haben eine Paartherapie gemacht. Wir hätten nie gedacht, dass wir so etwas mal brauchen. Aber es hat geholfen", sagt sie. Dass sie zu viel trinke und ihren Körper zerstöre, sei ihr eines Morgens aufgefallen. "Ich bin eines Tages aufgewacht, habe in den Spiegel geschaut und realisiert: Genug ist genug. Ich sah aus wie Scheiße und habe mich scheiße gefühlt. Also habe ich mit Wodka aufgehört und mit Sport angefangen", sagt Becker. 

Mittlerweile ginge es dem Paar wieder besser. Und auch die Hoffnung auf ein zweites Kind haben die beiden noch nicht aufgegeben - bisher blieben ihre Versuche allerdings ohne Erfolg. "Bei mir wurde Endometriose diagnostiziert. Mir wurde im vergangenen Jahr in einer Operation eine Zyste entfernt. Und ich habe meine Eizellen vor zwei Jahren einfrieren lassen. Wir haben künstliche Befruchtung probiert - wir haben alles gemacht", sagt Becker. 

Ehemaliger Geschäftspartner macht gegenüber Boris Becker Forderungen in Höhe von über 40 Millionen Schweizer Franken geltend


ls