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Konvertiert sie zum Islam?: Lindsay Lohan läuft mit Koran durch New York

Sie ist bekannt für ihren ausgeprägten Hang zum Alkohol. Umso erstaunlicher, dass Lindsay Lohan jetzt gesehen wurde, wie sie ein Buch unter dem Arm trägt, das genau diesen verbietet: der Koran.

Schauspielerin Lindsay Lohan wurde mit einem Koran unter dem Arm gesehen

Schauspielerin Lindsay Lohan wurde mit einem Koran unter dem Arm gesehen

Nanu, was ist denn da los? Lindsay Lohan spaziert mit der heiligen Schrift des Islams durch New York.

Die Schauspielerin absolvierte ihren ersten Tag bei der Gemeindearbeit im "Duffield Children’s Centre" in Brooklyn, als sie mit dem Koran unter dem Arm wieder herauskam, berichtet die "Daily Mail" und zeigt ein Foto der 28-Jährigen. Zuvor soll sie zwei Stunden zu spät zum Sozialdienst erschienen sein.

"Ich bin ein sehr spiritueller Mensch"

Ob Lohan eine Lösung für ihre Probleme sucht? Der Koran predigt Muslimen eine Lebensweise ohne Alkohol. Und in der Vergangenheit war es gerade der, der Lohan immer wieder in Schwierigkeiten brachte. Ihr Alkoholkonsum wurde zweitweise sogar gerichtlich überwacht. Schon mehrfach hat die Schauspielerin versucht, davon wegzukommen. Entzugsklinik, persönlicher Coach, Therapiesitzungen. Bislang alles ohne Erfolg.

Soll es jetzt der Koran richten? Laut "Daily Mail" wäre es nicht das erste Mal, dass sich der ehemalige Kinderstar an anderen Religionen versucht. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere soll sie sich für Kabbala interessiert haben, eine Jahrhunderte alte mystische Tradition mit Wurzeln im Judentum. 2012 besuchte sie ein Buddhisten-Camp. "Ich bin ein sehr spiritueller Mensch", zitiert das Blatt die Schauspielerin, die in einer irisch-katholischen Familie aufwuchs. Und weiter: "Es gibt so viele Mächte in der Welt, die größer sind als ich."

Immer Ärger mit der Justiz

Die 28-Jährige muss vor dem 28. Mai noch 115 Sozialstunden absolvieren, ansonsten droht ihr eine Gefängnisstrafe. Der gebürtigen New Yorkerin wurden im Februar zusätzliche Stunden erteilt, nachdem Lohan Auftritte an einem Theater in London als Sozialdienst geltend machte, das Gericht in Los Angeles diese jeodoch nicht anerkannte.

Nach einem Autounfall vor drei Jahren war die mehrfach vorbestrafte Lohan zu einer Entzugsbehandlung und 240 Stunden Sozialdienst verurteilt worden. Einen Teil davon arbeitete sie in einem Leichenschauhaus ab. Sie hat seit Jahren immer wieder Ärger mit der Justiz - unter anderem wegen Trunkenheit am Steuer, Diebstahls und Drogenbesitzes. Sie saß bereits mehrere Gefängnisstrafen ab.

jek