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Geheimnisse ihrer Liebe Michelle Obama: "Eine Ehe ist nie 50:50, sie beinhaltet auch Zwietracht und ungemütliche Zeiten"

Michelle Obama
Seit 30 Jahren sind Michelle und Barack Obama verheiratet
© Mandel NGAN / AFP
Mehr als ihr halbes Leben hat Michelle Obama bisher an der Seite ihres Mannes Barack verbracht. Die beiden wirken harmonisch zusammen, deshalb bekommt die ehemalige First Lady immer wieder die Frage gestellt: Wie funktioniert die perfekte Ehe?

Im Oktober diesen Jahres feierten die Obamas ihren 30. Hochzeitstag. Kennengelernt haben sich die beiden 1989 in einer Anwaltskanzlei in Chicago, Illinois. Die damals 25-jährige Michelle war die Mentorin für den 28-jährigen Harvard-Absolventen Barack. Kurze Zeit später wurden die beiden ein Paar. Er sagt, dass es für ihn Liebe auf den ersten Blick war, sie musste ein paar mal hinschauen und wies Barack Obama erst zurück, aber er überzeugte sie. 

Überzeugen, das tut Barack Obama noch heute, denn in einem ihrer jüngsten Postings bei Instagram schreibt sie eine wunderschöne Liebesbotschaft an ihren Mann: "Als Erwachsene habe ich an vielen Orten gelebt, aber was mich betrifft, hatte ich immer nur ein richtiges Zuhause. Mein Zuhause ist meine Familie. Mein Zuhause ist Barack." Dazu postet Michelle Obama eine Fotocollage des Paares.

Die Autorin, die gerade ihr zweites Buch "Das Licht in uns" auf den Markt gebracht hat, schreibt weiter in ihrem Beitrag, dass verheiratet zu sein aber nicht bedeutet, dass alles immer rund läuft: "Aber hier ist eine Sache – unsere Ehe war nie perfekt 50:50. Einer von uns braucht immer mehr oder gibt mehr. Wir müssen bereit sein, einander zuzuhören, ehrlich und ohne Abwehr. Nur so können wir uns gemeinsam weiterentwickeln."

Michelle Obama warnt davor weiterzumachen, wenn es beim Daten schon knirscht

Obama wird des Öfteren immer wieder nach nach Beziehungstipps gefragt: "Im Laufe der Jahre haben mich viele junge Leute nach der Ehe gefragt. Und meine Antwort lautet normalerweise ungefähr so: Sie müssen sich auf lange Strecken der Zwietracht und der Ungemütlichkeit einstellen. Man muss lernen, wie man echte Kompromisse eingeht, und trotzdem ein Individuum bleibt. Eine Beziehung zu verherrlichen, während man datet, wird einen direkt in Schwierigkeiten bringen, sobald man verheiratet ist. Man kann Probleme nicht vertuschen, wenn man Tag für Tag mit jemandem zusammenlebt."

Weiter erklärt die 58-Jährige, deren neues Buch sich unter anderem damit beschäftigt, sein eigenes Licht zu erkennen und Stärke auch in unsicheren Zeiten aus sich selbst ziehen zu können, welche Fragen in der Liebe für einen selbst wichtig sein sollten: "Man muss sich fragen: Was versuche ich aus dieser Beziehung herauszuholen? Habe ich wirklich darüber nachgedacht? Will ich eine Hochzeit oder eine lebenslange Partnerschaft? Das sind zwei sehr unterschiedliche Dinge. Gemeinsam beantwortet man dann die Frage: Wer sind wir und wer wollen wir sein?"

Quellen: All in, Instagram

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