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Coolness gegen Islam-Hasser EM-Stars wünschen einen gesegneten Ramadan

Shkodran Mustafi wünscht einen gesegneten Ramadan
Shkodran Mustafi wünscht einen gesegneten Ramadan: "Ich bin Moslem, keine Panik"
© Screenshot Facebook
Nachdem Nationalkicker Mesut Özil mit einem Mekka-Selfie AfD-Anhänger wuschig gemacht hat, ziehen zwei Kollegen nach und wünschen allen Muslimen auf der Welt einen gesegneten Ramadan. Jeder für Jeden eben. 

Während sich Mitglieder der anti-islamischen Partei AfD an ihrem parteiinternen Problem mit der in Deutschland geltenden Religionsfreiheit und nun auch noch an der deutschen Fussball-Nationalmannschaft abarbeiten, haben Lukas Podolski und Shkodran Mustafi mal eben souverän demonstriert, wie man die Gaulands und Petrys rechts liegen lässt und sein Ding macht.

Nachdem Mesut Özil vor gut zwei Wochen ein Foto von seiner Kurz-Pilgerreise nach Mekka gepostet hat, ist ihm der politische Groll der AfD-Anhänger sicher: Zuerst meinte ein Vorstandsmitglied der AfD Sachsen ein "antipatriotisches Signal" zu erkennen. Und auch Frauke Petry scheint aus dem Gauland-Gau um Jérôme Boateng nichts gelernt zu haben: Sie sprach von einer "politischen Aussage", die Özil mit dem Foto verfolge.

Da nun gerade an diesem Montag der muslimische Fastenmonat Ramadan anbricht, hat Lukas Podolski, der seit der Saison 2015/16 beim türkischen Erstligisten Galatasaray Istanbul spielt, ein kurzes Video auf Facebook online gestellt. Darin wünscht der Nationalspieler auf Englisch "allen meinen Freunden und allen Muslimen überall auf der Welt einen guten Start in den Ramadan".

Auch sein Abwehrkollege Shkodran Mustafi nutzt die sozialen Medien, um Glaubensgenossen einen gesegneten Ramadan zu wünschen. Allerdings hat er auch noch einen Rat für die AfDler übrig: Auf dem dazugestellten Foto trägt der Mann aus Bad Hersfeld ein T-Shirt mit der Aufschrift: "Ich bin Muslim, keine Panik!"

In diesem Sinne: Ramadan kareem!

sal

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