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Oliver Kalkofe: Eindringliche Botschaft nach Küblböck-Drama

Oliver Kalkofe gehörte zu den schärfsten Kritikern von Daniel Küblböck. Doch nun nimmt der Comedian mit einem emotionalen Post Abschied.

Gehörte zu Daniel Küblböcks schärfsten Kritikern: Comedian Oliver Kalkofe

Gehörte zu Daniel Küblböcks schärfsten Kritikern: Comedian Oliver Kalkofe

Comedian Oliver Kalkofe (52, "Der Wixxer") hat in seinen Sendungen in der Vergangenheit kein gutes Haar am vermissten Ex-"DSDS"-Kandidaten Daniel Küblböck (33) gelassen. Doch nun meldete sich Kalkofe mit einem langen Facebook-Post zu Wort.

"Dieser Selbstmord stimmt mich unendlich traurig", so Kalkofe. Zu den Reaktionen auf das Drama im Netz schreibt er weiter: "Und wenn ich die unglaublich vielen dummen, abartigen und emotionslosen Witze lese, werde ich wütend." Auch er habe sich oft in seinen Sendungen über lustig gemacht: "Jedoch nicht über ihn als Person, sondern nur über seine Aktionen und Auftritte - wo er natürlich auch bewusst zu solchen Reaktionen provozierte", so der 52-Jährige.

Kritik an der TV-Landschaft

nimmt zudem die TV-Landschaft und das Publikum ins Visier: "Hier sehen wir auf tragische Weise die Auswirkungen der Casting-Shows und des immer seelenloser werdenden Fernsehens", erklärt er. Doch kaum sei eine Show rum, hätte man die "Stars" daraus schon wieder vergessen und sie würden "von anderen für ihr kurzes Kratzen am Ruhm ausgelacht und abgelehnt".

Am Ende seines Posts nimmt Kalkofe Abschied mit den Worten: "Lebewohl, Daniel, Du warst ein lustiger Verrückter, der diese Welt zumindest bunter und vielfältiger gemacht hat. Danke für alles - und verzeih denen, die zu dumm oder empathielos sind und waren, auch mit dir statt nur über dich lachen zu können. Ruhe in Frieden."

"Der Kampf ist jeden Tag, 24 Stunden"

Oliver Kalkofe ist nicht der einzige Promi, der sich in dieser Sache zu Wort meldet. Die ehemalige "Germany's next Topmodel"-Kandidatin Sarah Knappik (31) äußerte sich via Instagram - ebenfalls mit klaren Worten - gegen Mobbing. "Warum sind Menschen so krank und machen andere Menschen permanent fertig?", schreibt die 31-Jährige in einem langen Statement.

Küblböck sei eines ihrer "wenigen Vorbilder dieser Branche" gewesen, erklärt die 31-Jährige. Sie sei traurig und fassungslos. "Ja auch bei Mobbing schauen wir weg!", schreibt sie weiter. "Was musste dieser arme Mensch durchmachen, medial... und dann waren da diese Hilferufe, die alle ignorierten!"

Sie kenne den Kampf, den Kübelböck hätte ausfechten müssen. Wie sie, habe auch er versucht, aus der "Ecke des Trashs" herauszukommen. "Die Leute haben ein Bild von dir und es ist schwer, dieses zu ändern. Der Kampf ist jeden Tag, 24 Stunden", so Knappik weiter. Mobber würden Seelen missbrauchen und schwere Wunden hinterlassen. "Ich kann nur allen Gemobbten Mut machen. Schreit auf, ihr seid nicht allein!"

Daniel Küblböck war in den frühen Morgenstunden des 9. Septembers im Seegebiet vor der kanadischen Küste von Bord des Kreuzfahrtschiffes AIDAluna gesprungen. Mittlerweile hat die kanadische Küstenwache die Suche eingestellt.

SpotOnNews