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Paris Hilton darf nicht einreisen: Einmal Flughafen Tokio - und wieder zurück

Ihre Prominenz ließ die Behörden unbeeindruckt: Paris Hilton ist wegen ihrer Drogenvergangenheit die Einreise nach Japan verweigert worden. Die 29-Jährige sei nach zwei Tagen und einer insgesamt sechsstündigen Befragung zurückgewiesen worden, teilte ein Sprecher der japanischen Einwanderungsbehörde am Mittwoch mit.

Nach ihrem Drogen-Geständnis vor Gericht hat die US-Hotelerbin Paris Hotel nicht nach Japan einreisen dürfen, das sehr strenge Anti-Drogen-Gesetze hat. Die 29-Jährige habe am Mittwoch wieder die Heimreise angetreten, nachdem sie stundenlang am Flughafen Tokio Narita von den Einwanderungsbehörden befragt worden war, berichteten japanische Medien. Hilton habe ihren Einreiseantrag schließlich zurückgezogen, meldete die Nachrichtenagentur Kyodo. Die Flughafenverwaltung bestätigte, dass ihr Privatjet abgehoben sei.

Hilton war am Dienstag in Tokio gelandet und sogleich von den Behörden festgehalten worden. Eigentlich wollte sie in Japan mit ihrer jüngeren Schwester Nicky für Handtaschen werben. Erst am Montag hatte das Partygirl jedoch vor einem Gericht in Las Vegas gestanden, Kokain besessen und dazu falsche Angaben gemacht zu haben. Mit ihrem Geständnis ersparte sie sich zwar eine Gefängnisstrafe, wurde aber zu einer Bewährungs- und Geldstrafe sowie zu 200 Stunden Sozialarbeit verurteilt. Nach Angaben der japanischen Behörden dürfen Ausländer mit Bewährungsstrafen aber nur dann einreisen, wenn "besondere Gründe" vorliegen.

APN/AFP
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