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Verstorbene Prinzessin: Prinz Harry hochemotional: Jede Kamera und jedes Blitzlicht erinnern ihn an Diana

Prinz Harry hat in einem emotionalen Gespräch verraten, was Kameras und Blitzlichtgewitter in ihm auslösen und warum der Tod seiner Mutter eine "schwärende Wunde" ist. 

Prinz Harry

Prinz Harry spricht offen über den Tod seiner Mutter

DPA

In einem erstaunlich ehrlich und emotionalen Interview hat Prinz Harry über die Wunde gesprochen, die der Tod seiner Mutter Diana hinterlassen hat. Auf die Frage des ITV "News at Ten" Journalisten Tom Bradby, ob er Frieden mit der Tragödie geschlossen habe, sagte der Royal: "Ich denke, es ist eine Wunde, die noch immer schwärt. Teil dieser Familie zu sein, in dieser Rolle, in diesem Job - jedes Mal, wenn ich eine Kamera sehe, jedes Mal, wenn ich einen Klick höre, jedes Mal, wenn ich einen Blitz sehe, bringt mich das direkt zurück, also ist es in dieser Hinsicht eher die schlimmste Erinnerung an ihr Leben als die beste."

Prinz Harry spricht über die "schwärende Wunde" - der Tod Dianas

Er nannte den Tod und die ständigen Erinnerungen eine "schwärende Wunde", die auch heute immer noch schmerze. Besonders seine kürzliche Afrika-Reise, während der er Orte besuchte, die seine verstorbene Mutter zu Lebzeiten ebenfalls besucht hatte, hätten diese Wunde erneut aufgerissen. 

Das Interview ist nur ein Teil einer größeren Pressestrategie, die Prinz Harry derzeit vorantreibt. Erst kürzlich veröffentlichte der Ehemann von Meghan Markle ein hochemotionales Statement, in dem er begründete, warum er die britische Tageszeitung "Mail on Sunday" verklage. Dass der 35-Jährige bei Weitem kein Fan der Medienlandschaft Großbritanniens ist, wissen mittlerweile nicht nur die Journalisten des Landes. Es ist die Geschichte seiner verstorbenen Mutter Diana, mutmaßlich von Paparazzi in Paris in den Tod gejagt, die den Prinzen so geprägt hat. 

In Zukunft nur noch Instagram?

Wie die Zeitschrift "Vanity Fair" erst vor Kurzem analysierte, ist die Klage nur der Anfang einer ausgetüftelten Strategie. In Zukunft wollen sich die Sussexes - so ein Kenner der britischen Royals -, vor allem auf ihren Instagram-Kanal konzentrieren. Dort folgen den beiden fast zehn Millionen Menschen. Harry und Meghan nutzen die Plattform, um gezielt ihre Projekte voranzutreiben und ab und zu private Einblicke zu gewähren. 

Noch spielt Harry das Pressespiel allerdings mit, wie sein Interview mit ITV zeigt. Doch er lässt keine Gelegenheit aus, zu betonen, wie schwer ihm genau das falle.

Quellen: ITV "News at Ten" / "Vanity Fair"

ls
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