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Buch über Monarchin Was in den letzten Tagen von Queen Elizabeth II. geschah – ein Royal-Experte will es wissen

Queen Elizabeth II.
Queen Elizabeth II. zwei Tage vor ihrem Tod, am 6. September 2022
© Jane Barlow/PA Wire / DPA
Queen Elizabeth II. starb an einem Donnerstag. Das letzte offizielle Bild von ihr entstand am Dienstag zuvor. Wie die letzten Tage der Monarchin aussahen, darüber soll ein neues Buch Auskunft geben. 

Hinter die Palastmauern blicken und einen Eindruck darüber bekommen, wie die Königsfamilie lebt – das wünschen sich viele Royal-Fans. Nicht ohne Grund sind Netflix-Serien wie "The Crown" oder royale Biografien so beliebt. 

Queen Elizabeth II.: Ihre letzten Tage

Mit "Elizabeth: An Intimate Portrait" erscheint im Dezember ein weiteres Buch, das genau das verspricht: einen Blick hinter die Kulissen. Autor Gyles Brandreth ist Autor, Royal-Experte und ehemaliger Politiker. Und er stand sowohl der Queen als auch Prinz Philip nah. In seinem Werk beschreibt er unter anderem die letzten Tage im Leben der Königin. 

"Samstag und Sonntag, 3. und 4. September. Es ist das Wochenende vor dem Tod der Königin. Reverend Dr. Iain Greenshields, der bei ihr in Balmoral wohnt, findet sie 'in fantastischer Form'", heißt es in seinem Buch, aus dem die "Daily Mail" einen Ausschnitt veröffentlicht hat. Der Pastor soll am Samstagabend mit der Queen zu Abend gegessen haben und auch am Sonntagnachmittag habe er sie besucht. Man habe über "die Kindheit der Königin, ihre Pferde, kirchliche Angelegenheiten (sie ist 'gut auf dem Laufenden') und ihre Traurigkeit über die Geschehnisse in der Ukraine" gesprochen, erläutert Brandreth. 

Am Dienstag sprach die Queen dann mit Clive Cox, einen ihrer Lieblings-Rennpferdetrainer. "'Wir sprachen über das Stutfohlen', sagte er, 'wie sich das Rennen entwickeln könnte, wie es einem anderen Pferd von ihr in meinem Stall geht und über ein paar andere Dinge. Sie war geistesgegenwärtig'", zitiert Brandreth den Trainer. Es ist der Tag, an dem das letzte Foto der Queen aufgenommen wird und an dem sie die kurzzeitige Premierministerin Liz Truss traf. Es zeigt sie dünn, aber mit einem schelmischen Grinsen im Gesicht, ganz genauso, wie man es von ihr kannte. 

Autor spricht von angeblichem Knochenkrebs

Der folgende Mittwoch ist relativ ereignisarm. Die Royals gehen ihren üblichen Aufgaben nach. Doch Gerüchte um den Gesundheitszustand der Queen werden erneut lauter. "Mein Schwiegersohn (ein ehemaliger Offizier der Coldstream Guards) ruft mich an, um mir mitzuteilen, dass er sich im Cavalry & Guards Club in Piccadilly befindet, wo Gruppen zusammenkommen, um die Einzelheiten der Operation London Bridge zu besprechen - der Codename für den Aktionsplan, der in Kraft tritt, sobald der Herrscher stirbt. Was ist geschehen? Hatte sie einen Sturz? Hatte sie einen Schlaganfall?", erinnert sich Brandreth in seinem Buch. 

Am Tag darauf verkündet der Arzt der Queen, dass er über ihren Zustand besorgt sei. Sofort wird ihr Sohn, der heutige König Charles III., und eine Ehefrau Camilla zum Schloss Balmoral gefahren. Prinzessin Anne war zu dem Zeitpunkt bereits bei ihrer Mutter. Als der Rest der Familie dort eintrifft, ist die Queen bereits tot. "Die Wahrheit ist, dass Ihre Majestät immer wusste, dass ihre verbleibende Zeit begrenzt war. Sie akzeptierte dies mit all der Anmut, die man erwarten würde", schreibt Brandreth über seinen Eindruck der Monarchin.

Er spricht in seinem Buch auch über eine mögliche Krankheit der Queen. "Ich hatte gehört, dass die Königin an einer Form von Myelom – Knochenmarkskrebs – erkrankt war, was ihre Müdigkeit, ihren Gewichtsverlust und die 'Mobilitätsprobleme' erklären würde, von denen uns im letzten Jahr ihres Lebens oft berichtet wurde. Das häufigste Symptom des Myeloms sind Knochenschmerzen, insbesondere im Becken und im unteren Rücken, und das Multiple Myelom ist eine Krankheit, die häufig ältere Menschen betrifft", schreibt er und erklärt: "Derzeit ist keine Heilung bekannt, aber eine Behandlung – einschließlich Medikamenten zur Regulierung des Immunsystems und Arzneimitteln, die die Schwächung der Knochen verhindern – kann die Schwere der Symptome verringern und die Überlebenszeit des Patienten um Monate oder zwei bis drei Jahre verlängern."

Tatsächlich veröffentlichte das schottische Nationalarchiv drei Wochen nach ihrem Tod die Sterbeurkunde von Queen Elizabeth II.. Darin wurde nun die Todesursache der Monarchin bekannt gegeben. Demnach starb sie am 8. September um 15:10 Uhr Ortszeit an Altersschwäche.  

Quelle: "Daily Mail"

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