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Ronaldo-Freundin Irina Shayk Nackter Protest sorgt für Ärger


Eigentlich wollte sie mit dem Foto nur auf das Schicksal der entführten Nigerianerinnen aufmerksam machen. Doch weil Irina Shayk unbekleidet posiert, wird sie in den USA heftig angefeindet.

Sie hat es doch nur gut gemeint: Irina Shayk, russisches Model und Freundin von Fußballer Cristiano Ronaldo, hat mit einem Porträtfoto in dem sozialen Netzwerk Instagram auf das Schicksal von 200 in Nigeria entführten Schülerinnen hingewiesen. Genau wie so viele andere vor ihr. Etwa die Präsidentengattin Michelle Obama. Musiker Puff Daddy. Oder Schauspielerin Jessica Biel. Sie alle haben unter dem Hashtag #bringbackourgirls ("Gebt uns unsere Mädchen zurück") auf das Leid der von der Islamistengruppe Boko Haram entführten Mädchen hingewiesen und damit Menschen in aller Welt auf dieses Verbrechen aufmerksam gemacht.

Ein nobles Anliegen. Dachte sich auch Irina Shayk. Und lichtete sich obenrum unbekleidet ab. Ihre nackten Brüste waren jedoch nicht zu sehen - sie wurden bedeckt durch ein Schild mit der Aufschrift "#Bring Back our Girls !!!". Den so selbst- wie hüllenlosen Einsatz für die gute Sache danken ihr jedoch nicht alle. Denn in den prüden USA schützt einen auch die gute Absicht nicht, sofern man zuviel Haut zeigt.

Heftige Beschimpfungen

Zwar wurde das Bild rund 75.000 Mal geliked. In den Kommentaren muss sich das russische Model aber heftige Beschimpfungen anhören. Die meisten finden die Aktion einfach nur geschmacklos, krank und abstoßend. Shayk wird auch direkt angefeindet. Schlampe ("Bitch") gehört noch zu den harmloseren Worten.

Immerhin: Bei Facebook beurteilen ihre Fans die Aktion deutlich wohlwollender. Dort bewunderten die Kommentatoren vor allem ihren tollen Körper und machten Komplimente, wie süß sie aussehe.

In jedem Fall sorgt dieses Foto also für Diskusssionen. Nur ein Thema ist bei alldem unter den Tisch gefallen: Über das Schicksal der nigerianischen Mädchen spricht niemand.

che

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