VG-Wort Pixel

"Archetypes"-Podcast Serena Williams erzählt Herzogin Meghan von ihrem Krankenhaus-Drama bei den French Open

Serena Williams
Serena Williams bei der Met Gala 2019
© ZUMA Wire / Imago Images
Herzogin Meghans erster Podcast-Stargast ist Tennisikone Serena Williams. Mit ihr spricht die Frau von Prinz Harry über den Seiltanz, den sie beide als arbeitende Mütter vollführen müssen. 

Lange haben Fans gewartet, jetzt ist Herzogin Meghan nach mehrmonatiger Vorlaufzeit mit ihrem Podcast "Archetypes" an den Start gegangen. Gleich in der ersten Folge holte sich die Ehefrau von Prinz Harry eine Hochkaräterin an die Seite: Tennisikone Serena Williams, mit der Meghan befreundet ist. Williams gewann während ihrer Weltkarriere 23 Grand Slam Titel. Einen davon, als sie schwanger war mit ihrer Tochter Olympia. 

Meghan und Serena Williams: Tennisikone spricht über die French Open mit Kind

Erst kürzlich kündigte Williams an, sich nicht mehr auf Tennis, sondern auf ihre Mutterrolle konzentrieren zu wollen. Wie schwer der Spagat zwischen Karriere und Kind für sie war, erzählt sie der Herzogin anhand eines Beispiels: den French Open 2018.

Eine "verrückte Erfahrung", nennt sie es. "In dem Jahr hatte ich Olympia bekommen. Ich hatte ein Spiel am Morgen und in der Nacht fiel sie aus ihrem Hochstuhl und brach sich das Handgelenk", erklärt sie.

"Wir fuhren ins Krankenhaus und sie hatte einen kleinen Riss, einen Bruch im Handgelenk, also musste sie einen Gips bekommen und wir kamen erst gegen vier Uhr morgens zurück. Und natürlich war es der eine Tag, an dem ich früh spielte", erinnert sich die Weltklasse-Sportlerin. "Ich glaube, ich habe 30 Minuten geschlafen, und dann musste ich zu diesem Spiel gehen. Und ich habe nur gedacht: Wie soll ich spielen?", erzählt Williams. 

Ambitionen für Frauen negativ besetzt

Das Spiel am nächsten Morgen gewann sie trotzdem. "Ich habe einfach viel auf mich genommen. Aber Mütter tun viel. Wenn ich mir meine Mutter ansehe, dann weiß ich nicht, wie sie fünf Kinder bekommen hat. Ich weiß es nicht", sagt die Amerikanerin.

In der Podcast-Folge sprechen die zwei Frauen auch darüber, was es heißt, als Frau ambitioniert zu sein. "Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals persönlich die negative Konnotation hinter dem Wort Ehrgeiz gespürt habe, bis ich anfing, mit meinem jetzigen Mann auszugehen. Und anscheinend ist Ehrgeiz eine schreckliche, schreckliche Sache für eine Frau – sagen manche", erklärt Herzogin Meghan. Es sei für sie schwer, diese negativen Gefühle hinter sich zu lassen. Besonders oft bemerke sie, dass sich Mädchen und Frauen kleiner machen, um nicht zu ambitioniert zu wirken. 

Quelle: "Archetypes"

ls

Mehr zum Thema

Newsticker