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Serie: So wohnen die Stars: Toskana-Feeling bei Jeff Bridges

Terrakotta-Ziegel, Olivenbäume und Meerblick: Oscar-Gewinner Jeff Bridges schuf sich mit seiner "Villa Santa Lucia" ein Stück italienisches Wohngefühl mitten in Kalifornien.

Von Andreas Renner, Los Angeles

Eines der drei Wohnzimmer - natürlich mit Kamin und edlem Flügel.

Eines der drei Wohnzimmer - natürlich mit Kamin und edlem Flügel.

Der klangvolle Name sagt schon alles: Villa Santa Lucia. Das Anwesen von Oscar-Gewinner Jeff Bridges ("Crazy Heart") nahe Montecito, gut 30 Kilometer nördlich von Los Angeles, könnte auch gut und gerne inmitten der Toskana stehen. Rustikale Steinfassade, Terrakotta-Ziegel, Zypressen, Oliven und Zitronenbäume im Garten, Meerblick und sogar ein eigener Weinberg – mehr Italo-Feeling geht fast nicht.

Das rund acht Hektar große Gelände ist ein Traum für jeden Naturliebhaber mit seinen zahlreichen Wiesen- und Waldflächen. Sogar ein eigener Bach und Wanderweg verläuft durch das Grundstück, wie bei einem Videorundgang durch die Villa zu sehen ist. 

So wohnt Jeff Bridges: Toskana-Stil mit Meerblick
Von der Terrasse aus hat man einen Ausblick aufs Meer, den viele so nur aus Urlaubskatalogen kennen.

Von der Terrasse aus hat man einen Ausblick aufs Meer, den viele so nur aus Urlaubskatalogen kennen.

Die Villa mit Gästehaus und separatem Gäste-Cottage verfügt über gut 880 Quadratmeter Wohnfläche und versprüht in jedem der fünf Schlafzimmer, den drei Wohnzimmern und der Bibliothek ein mediterranes Wohngefühl mit hohen Räumen, Steinsäulen- und Kaminen, Terrakotta-Fliesen und massiven Holzdecken. Der Außenkamin ist mit einer schattenspendenden Pergola überdacht, der Pool verfügt sogar über einen Wasserfall. 

Der Clou: unter dem Parkdeck befindet sich ein 65 Quadratmeter großes Tonstudio, das bei Bedarf mit ein paar Handgriffen in ein Kino umgewandelt werden kann. Hier komponierte Vorbesitzer Kenny Loggins (Footloose) viele seiner Hits wie "Meet Me Half Way". Auch Hobbymusiker Jeff Bridges arbeitete dort an eigenen Songs.

Spielplatz der Mega-Reichen

Erbaut wurde das Anwesen 1988 von Grammy-Gewinner Kenny Loggins. Jeff Bridges kaufte es im Jahr 1994 für sieben Millionen Dollar. Der heutige Wert liegt bei 29,5 Millionen Dollar. Und selbst das ist immer noch ein guter Preis, weiß Maklerin Marly Tempel, die seit 15 Jahren Häuser in L.A. verkauft: "Montecito ist ein Spielplatz der Mega-Reichen, viele Villen dieser Kategorie kosten dort um die 60 Millionen Dollar."

Charlie Chaplin war übrigens der erste Hollywood-Star, der das Potential von Montecito nahe Santa Barbara entdeckte. Er lebte selbst dort und eröffnete 1928 das „Montecito Inn Hotel“ als Fluchtort für die Reichen und Berühmten von Hollywood.

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