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Ex-"Tagesschau"-Sprecherin: Der tiefe Fall der Susan Stahnke - sie ist insolvent

"Tagesschau"-Sprecherin genügte ihr nicht, sie wollte höher hinaus. Doch nun ist Susan Stahnke tief gefallen: Das Amtsgericht Hamburg hat sie für zahlungsunfähig erklärt. 

Susan Stahnke

Susan Stahnke

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Ende der 90er Jahre gehörte sie zu den Lieblingspromis von Harald Schmidt. Kaum eine Sendung ohne Witze über "Susan Stänki". Der Satiriker hatte schnell erkannt, weshalb sich Susan Stahnke so gut als Zielscheibe eignete: Sie war eine einfache "Tagesschau"-Sprecherin, die nach Höherem strebte und laut von einer Hollywood-Karriere träumte. Was Schmidt schon damals voraussah: Wer zu hoch hinaus will, wird tief fallen.

So ist es denn auch gekommen. Die 50-Jährige ist pleite. Am 22. März dieses Jahres eröffnete das Amtsgericht Hamburg ein Insolvenzverfahren (Az.: 67b IN 271/16) gegen Susan Gericke, wie sie seit ihrer Hochzeit mit dem Unternehmer und Manager Thomas Gericke heißt.

Susan Stahnke wollte hoch hinaus 

Die populäre Nachrichtensprecherin verließ 1999 die ARD, um sich ihrer Schauspielkarriere zu widmen. Tatsächlich gelang es ihr 2001, eine kleine Rolle in einer Folge der US-Serie "Law & Order" zu ergattern. Auch in dem Thriller "Detonator - Spiel gegen die Zeit" war sie 2003 kurzzeitig zu sehen. Text hatte sie allerdings keinen: Sie verkörperte eine Anwältin, deren Büro Sekunden nach ihrem Auftritt in die Luft fliegt. Dagegen zerschlug sich die Hoffnung auf die groß angekündigte Kinorolle als Carin Göring in dem Kinofilm "The Populist".

In Deutschland lief es wenig besser: Stahnke hatte kurze Auftritte in den Serien "Balko", "Alarm für Cobra 11", "Hinter Gittern" und "Alphateam" - das war's auch schon. Und so durchlief die frühere "Tagesschau"-Sprecherin schon bald die Verwertungskette des Privatfernsehens: Von RTL ließ sie sich bei ihrer Darmspiegelung filmen, 2003 zog sie sich für den "Playboy" aus und 2004 saß sie dann auch schon im Dschungelcamp. Damit war sie auf ihrem vorläufigen Tiefpunkt angekommen. 

Zwar hat sie seither immer mal wieder kleiner Moderationsjobs übernommen, doch das ganz große Rad dreht der einstige Medienstar mittlerweile nicht mehr. Das macht sich offenbar auch finanziell bemerkbar. Für die kommenden Jahre wird Susan Stahnke unter verschärften Bedingungen arbeiten: Sie muss den pfändbaren Teil ihres Einkommens an einen Insolvenzverwalter abdrücken.

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