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Wayne Rooney und Coleen McLoughlin: Geschickte Abseitsfalle

Wayne Rooney und Coleen McLoughlin gelten in England als die neuen Beckhams: Im Sommer wird das Paar heiraten - und lässt die Originale plötzlich ganz alt aussehen.

Von Gerhild Stoltenberg

Der Countdown läuft: Bald hat England ein neues Power-Paar. Denn wenn Fußballstar Wayne Rooney, 22, und seine Verlobte Coleen McLoughlin, 22, Mitte Juni vor den Traualtar treten, sollten sich Victoria, 34, und David Beckham, 32, warm anziehen. Schließlich gilt die Heirat der beiden schon jetzt als das Highlight des Jahres.

Allein das Hochzeitskleid, das sich die Braut in New York vom In-Label Marchesa Stoltenbergschneidern lässt, schlägt mit 150000 Euro zu Buche. Insgesamt wird die viertägige Sause im italienischen Portofino 3,8 Millionen Euro kosten. Eingeladen wurden nur 60 enge Freunde und Verwandte, um mit dem Paar zu feiern, das schon seit fünf Jahren verlobt ist. Der Großteil von Waynes Familie fehlt – angeblich sind sie der smarten Coleen zu unglamourös. Eine seiner Cousinen hatte auf ihrer Geburtstagsparty gar ihre nackte Brust gezeigt. Nun bekommen die Angehörigen eine separate Feier in England.

Doch selbst die unterm Strich immensen Kosten werden das Konto des Paares nicht zu sehr belasten. Bei den Flitterwochen etwa kann Wayne die Brieftasche stecken lassen: Die Traumferien für 30.000 Euro pro Nacht auf der karibischen Privatinsel Necker Island spendiert Virgin-Boss und Milliardär Richard Branson. Und die Fotorechte an der Hochzeit haben sie dem Vernehmen nach für rund 1,5 Millionen Euro exklusiv an ein englisches Magazin verkauft. Das ist doppelt so viel wie die Beckhams einst einstrichen.

Genau die will Coleen angeblich ebenfalls nicht dabei haben. Das pfiffige Mädchen, das mit Wayne schon seit der Schulzeit liiert ist und mittlerweile zu einer schwer beschäftigten Buchautorin, Kolumnistin, TV-Moderatorin und Stil-Ikone mit eigenem Parfum avanciert ist, wünscht an ihrem großen Tag keine Konkurrenz. Darum soll Waynes Nationalteam-Kollege mit seiner Frau lieber zu Hause bleiben. Das erklärte sie – reichlich selbstbewusst für ihr Alter – Victoria angeblich höflich am Telefon und erntete Verständnis. Darum ist es für Coleen auch selbstverständlich, dass sie nicht Mrs. Rooney wird, sondern ihren Namen behält. Sieht so aus, als müssten sich die Beckhams in Zukunft richtig anstrengen.