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Whitney Houstons Tochter: Schwägerin sorgt sich um Bobbi Kristina

Teile von Whitney Houstons Familie und die Familie ihres Ex-Mannes trauern gern öffentlich. Aktuell sorgt sich die Schwester von Bobby Brown medienwirksam um das Wohl von Houstons Tochter Bobbi Kristina. Unterdessen ist die Ursache für Houstons Tod noch immer unklar.

Von Frank Siering, Los Angeles

Ist die 18-jährige Tochter von Whitney Houston in Gefahr? Wird sie tatsächlich bedroht und muss Angst haben? Nach Aussagen von Leolah Brown, sie ist die Schwester von Houstons Ex-Ehemann Bobby Brown, ist an diesen Gerüchten etwas dran. "Ich mache mir große Sorgen um Bobbi Kristina, ja, das stimmt", so Leolah in einem Fernsehinterview mit NBC. Die Nichte von Brown sei demnach "im Moment nicht sicher". Und nicht weniger dramatisch fuhr sie fort: "Krissy liegt mir sehr, sehr am Herzen. Und ich kann ihr nur sagen, dass sie derzeit niemandem trauen darf."

Brown führte in dem Gespräch nicht weiter aus, warum Bobbi "Krissy" Kristina ihrer Familie - sie schloss sich selbst und auch die Großmutter dabei nicht aus - nicht vertrauen soll, aber sie halte es für richtig, "jetzt ganz schnell die Tür zu schließen und niemanden hineinzulassen".

Interesse am Millionen-Nachlass?

Ob es sich bei diesen wirren Warnungen um das Erhaschen von Aufmerksamkeit oder echte Fakten handelte, blieb bisher noch unbeantwortet. Kritiker von Leolah Brown halten es nicht für unwahrscheinlich, dass die Verwandtschaft um Bobby Brown auf den Millionen-Nachlass von Whitney Houston schielt.

Fest steht im Moment nur, dass sich Bobbi Kristina seit dem Tod ihrer Mutter sehr zurückgezogen hat. Einige Familien-Insider berichten, die Tochter versuche sich von dem Schock zu erholen. Andere glauben, dass Bobbi Kristina selbst mit großen Problemen, die mit Medikamenten und Alkohol zusammenhängen, zu kämpfen habe.

Leolahs Anwalt, Reginald Mason, wollte ebenfalls nicht genauer auf Details eingehen, sagte aber gegenüber NBC: "Es gibt Personen, die sich im Moment, da Bobbi Kristina sehr fragil ist, einen Vorteil verschaffen wollen."

Zweifel an Todesursache

Die Schwester von Bobby Brown, der wie einige andere unter Verdacht steht, das Foto der toten Whitney Houston im Sarg gemacht zu haben, glaubt nicht, dass ihr Bruder für den Tod des Popstars verantwortlich ist. "Bobby hat mit dem Tod von Whitney nichts zu tun", so Leolah Brown.

Dennoch sei sie davon überzeugt, dass der Tod von Houston kein Unfall war. Auf die Frage, wer oder was die Sängerin getötet haben könnte, antwortete Leolah: "Mein Anwalt hat mir geraten, darauf nicht zu antworten."

Der Entertainment-Sender E!-News meldete derweil, dass sehr wohl erwartet wird, dass der Tod von Whitney Houston als Unfall vermerkt wird. Das will eine Quelle dem Sender verraten haben. Diese Meinung geht einher mit dem, was andere Familienmitglieder vermuten.

Endgültige Ergebnisse in der nächsten Woche

Noch wurde die Todesursache auf der Sterbeurkunde von Whitney Houston nicht eingetragen. Auch deshalb nicht, weil die Familie noch immer auf den Toxikologie-Report des Untersuchungsrichters wartet. Bisher sei nur bekannt, dass keine ungewöhnlichen Merkmale am Körper der toten Houston gefunden werden konnten. Und es gab demnach auch keine Anzeichen dafür, dass es sich um einen Selbstmord gehandelt haben könnte. Der Untersuchungsrichter, bei dem der toxikologische Bericht eingehen wird, habe sich bisher noch nicht zu möglichen Spekulationen geäußert.

Es scheint allerdings durchaus realistisch, dass schon in der nächsten Woche endgültige Ergebnisse vorliegen. Und somit endlich Gewissheit einkehrt im Leben von Bobbi Kristina. Denn auch die Tochter möchte natürlich wissen, woran ihre Mutter denn nun gestorben ist.