VG-Wort Pixel

Tod mit 57 "Du wirst immer bei mir sein": Willie Garsons Sohn teilt emotionale Worte

Willie Garson Nathen Garson
Willie Garson und sein Sohn Nathen Garson bei einer Oscar-Party 2019
© Hutchins Photo / Picture Alliance
Als Stanford Blatch spielte sich Willie Garson in die Herzen der "Sex and the City"-Fans. Jetzt ist der Schauspieler mit nur 57 Jahren gestorben. 

Noch während die Dreharbeiten zur "Sex and the City"-Serie "And just like that" in New York laufen, erschüttert der Tod von Schauspieler Willie Garson Fans und den Cast. Mit 57 Jahren ist der Darsteller von Carrie Bradshaws bestem Freund, Stanford Blatch, an Krebs gestorben. 

Willie Garson tot mit 57: Sohn trauert auf Instagram

Garson hinterlässt seinen Adoptivsohn Nathen, der ihm auf Instagram emotionale Worte widmet. "Ich liebe dich so sehr, Papa. Ruhe in Frieden und ich bin so froh, dass du all deine Abenteuer mit mir teilen konntest und so viel erreicht hast. Ich bin so stolz auf dich. Ich werde dich immer lieben, aber ich denke, es ist an der Zeit, dass du dich auf dein eigenes Abenteuer begibst", schreibt er. "Du wirst immer bei mir sein. (...) Du warst immer der zäheste, lustigste und klügste Mensch, den ich kannte."

Die wichtigste Rolle in seinem Leben war die des Vaters, das verdeutlichte Garson immer wieder in Interviews. So sprach er im vergangenen Jahr mit "Page Six" über Nathen, den er 2009 adoptiert hatte. Dass er Vater sein wolle, war ihm schon immer klar gewesen, verriet er in dem Interview. "Ich hatte eine lange Beziehung mit Unterbrechungen, etwa 20 Jahre lang, und sie wollte nie ein Kind haben, was in Ordnung ist", erklärte er vergangenes Jahr. "Und das war so etwas wie meine Midlife Crisis. Ich wollte unbedingt ein Kind, mehr als alles andere. Und ich habe eins bekommen und wir sind Partner, mein Kind und ich", sagte er. 

Tod mit 57: "Du wirst immer bei mir sein": Willie Garsons Sohn teilt emotionale Worte

Seine Rolle sorgte für Aufsehen

Garsons Rolle Stanford Blatch sorgte in den Neunzigerjahren für Aufsehen. "Sex and the City" gehörte zu den Serien, die den konservativen und prüden Teil der USA ordentlich aufmischte. Die Sexszenen waren explizit und für die Darstellung von homosexuellen Rollen – wie Blatch – wurde die Serie gelobt. 

Auch wenn heute kritisiert wird, dass die homosexuellen Charaktere nur Beiwerk waren und die Show zu wenig Diversität darstellte, galt "Sex and the City" zur Zeit der Erscheinung als progressiv. Willie Garson hatte großen Anteil daran. SATC-Fans werden ihn als Stanford zum letzten Mal in den zehn Episoden von "And just like that" sehen. 

Quelle: "Page Six" 

ls

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker